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Zerstörung und Müll im Luckauer Laga-Park

Luckau. Das Wasser auf dem Wasserspielplatz im Luckauer Laga-Park plätschert in der Sommersonne. Erst vor wenigen Tagen konnte es frisch eingelassen werden – vorher mussten einige sinnlose Beschädigungen in Ordnung gebracht werden: Mitte Juni hatten Unbekannte die Spezialschicht der Bodenschale zerstört. Daniel Friedrich

Sie sorgt dafür, dass das Wasser nicht versickert, sondern auf dem ebenen Boden über einen Abfluss zurück in den Wasserkreislauf läuft. "Wir mussten die Schicht zusammen mit dem Bauamt erneuern. Das kostet zusätzliches Geld, das wir für andere Dinge viel sinnvoller ausgeben könnten", ärgert sich Laga-Chef Jörg Kirstein über die offensichtlich mutwillige Zerstörung.

Einige Meter weiter findet sich das nächste Ärgernis: Auf dem großen Weiher schwimmen mehrere Plastikflaschen. Am Ufer liegen zerschlissene Papiertaschentücher, Chipstüten, Becher und andere Überbleibsel eines Gelages. "Es hat ja niemand etwas dagegen, dass sich Menschen hier treffen und etwas trinken oder essen", sagt der Laga-Chef. "Aber für den Müll gibt es genug Abfalleimer, gleich neben den Bänken." Besucher kämen in den Park, um sich wohlzufühlen. Das falle bei einem solchen Anblick jedoch schwer. Zwar sei der Laga-Park in der Nacht geschlossen, unter anderem um Vandalismus zu verhindern, "aber wer will, der findet leider immer ein Schlupfloch".

Deshalb appelliert Jörg Kirstein an alle anderen Parkbesucher in Luckau: "Lassen Sie solche Dinge nicht zu, wenn Sie davon mitbekommen. Es ist unser aller Park!"

Jörg Kirsten zeigt den Wasserspielplatz, dessen Boden zerstört wurde.
Jörg Kirsten zeigt den Wasserspielplatz, dessen Boden zerstört wurde. FOTO: dfh