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| 18:08 Uhr

Drei Stunden Stimmung
„Grenzenlos“ begeht Geburtstag mit Festkonzert

Mit einem Festkonzert des Orchesters "grenzenlos" auf der großen Bühne am Markt beging der Verein Musik und Leben aus Luckau zum Türmerfest sein zehnjähriges Bestehen.
Mit einem Festkonzert des Orchesters "grenzenlos" auf der großen Bühne am Markt beging der Verein Musik und Leben aus Luckau zum Türmerfest sein zehnjähriges Bestehen. FOTO: Birgit Keilbach
Luckau.. Musiker boten zum zehnjährigen Vereinsbestehen von „Musik und Leben“ stimmungsvollen Querschnitt durch das Repertoire.

Den musikalischen Auftakt am Türmerfest-Sonntag gestaltete das Orchester „grenzenlos“. Drei Stunden lang unterhielt der Klangkörper das Publikum auf der Bühne am Hausmannsturm mit klassischen Blasmusik-Titeln, Filmmusiken, Evergreens bis zu Operettenmelodien.

Anlass war das zehnjährige Bestehen des Trägervereins „Musik und Leben“, der sich im Juni 2008 gründete. Bürgermeister Gerald Lehmann würdigte die Leistungen des Orchesters und verband dies mit einer Einladung zum 50. Viezfest und zugleich zehnjähriger Städtepartnerschaft 2019 in Merzig.

Den musikalischen Querschnitt durch das vielfältige Repertoire verband der musikalische Leiter des Orchesters, Holger Miertsch, mit einem Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre. Mit zahlreichen Konzerten bereichert der Klangkörper das kulturelle Leben in der Region. Neujahrskonzerte, Adventsmusiken, Konzerte zu verschiedenen Veranstaltungen sind einige Beispiele.

Das anspruchsvollste Musikprojekt und eine Herzenssache der Musiker ist die Friedenssinfonie „Dona Nobis Pacem“. Seit der Uraufführung am 1. September 2014 hat das Orchester diese bereits 14 Mal in Deutschland, Polen und Litauen an elf verschiedenen Orten aufgeführt. Die internationale Zusammenarbeit mit Musikern aus anderen Ländern ist Programm, eine Aufführung mit rumänischen Musikern werde aktuell vorbereitet, informierte der Orchesterleiter.

Ohne die Unterstützung vieler Partner, Förderer und Sponsoren wäre die umfangreiche musikalische Arbeit allerdings nicht möglich. Einige davon lauschten den Klängen am Sonntag, so auch Ralf Zimmermann, der im „Hexenkessel“ einen Probenraum zur Verfügung stellt. „Ich bin Luckauer mit Leib und Seele und für uns ist es einfach möglich, den Saal zur Verfügung zu stellen“, begründete er sein Engagement. Zudem wisse er aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, für einen Verein um finanzielle Unterstützung zu bitten. „Die Musik ist toll und ich bin jedes Mal begeistert, dass es gelingt, immer wieder junge Musiker zu gewinnen.“

Zwei davon hat Peggy Felix im Orchester, Tochter Melanie spielt Saxophon, Sohn Niklas Trompete. „Für uns ist es wichtig, dass der Zusammenhalt im Orchester gelebt wird. Wenn die Kinder auf Konzertreise sind, kümmern sich die Älteren liebevoll um  sie“, sagt die Luckauer Unternehmerin.

Dietmar Komorowski beeindruckt vor allem das hohe musikalische Niveau. „Grenzenlos als Name und die Friedenssinfonie, das ist ordentliches Marketing, das gefällt mir. Und ich bewundere, dass es gelingt, so viele Leute aus verschiedenen Regionen zusammenzuhalten“, sagte der Lübbener.