Darüber hat Bauamtsmitarbeiter Lutz Borner während der jüngsten Sitzung des Luckauer Hauptausschusses informiert.
Der Investor, die Firma Ventotec, hatte sich im Jahr 2005 verpflichtet, die städtebauliche Planung für den Windpark zu erarbeiten und dafür auch die Kosten zu übernehmen. Von den geplanten 29 Windrädern sollen demnach 19 in größerem Abstand zueinander gebaut werden, so der Investor.
Ziel des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes ist es, Planungsrecht für die neuen Windkraftanlagen zu schaffen, so Borner. „Von den 51 Trägern öffentlicher Belange haben sich 16 und außerdem zwei Bürger geäußert“ , so der Baufachmann. Hauptanliegen seien vor allem die Probleme Schattenwurf und Lärmbelästigung durch die neuen Windkraftanlagen gewesen. Der Dubener Ortsbeirat hatte darum gebeten, mögliche Beeinträchtigungen erneut zu prüfen und bei Unzulässigkeiten neu zu planen. Der Grund für diese Anregung war die Debatte in Zöllmersdorf, wo sich eine Bürgerinitiative gegen die Windkraftanlagen gegründet hatte, die sehr nah an der Dorfgrenze gebaut wurden (die RUNDSCHAU berichtete). „Wesentliche Punkte sind auch die Tag- und Nachtbefeuerung. Hier muss der Investor noch einmal nachbessern“ , so der Bauamtsmitarbeiter. Gefordert worden sei, die Rotorblätter mit weiß-rotem Anstrich für den Tag zu versehen und in der Nacht eine stufenweise Befeuerungsdichte zu installieren. Auch solle die Absprache mit der Luftfahrtbehörde vor dem Beschluss der Satzung erfolgen.
Über den überarbeiteten Bebauungsplanentwurf „Windpark Dubener Platte Süd“ werden laut Lutz Borner die Luckauer Stadtverordneten während ihrer Sitzung im Juni entscheiden.