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| 12:18 Uhr

Repowering
UKA plant Repowering in Dubener Platte

Luckau. Bauauschuss sieht Planungsabsichten der Windmüller kritisch. Hauptausschuss diskutiert darüber am 2. Oktober. Von Anja Brautschek

Im Windpark Dubener Platte sollen alte Windkraftanlagen im Rahmen des Repowering durch neue, moderne Windräder ersetzt werden. Diese Planungsabsichten hat die Umweltgerechte Kraftanlagen (UKA) der Stadt Luckau mitgeteilt, informierte Bauamts-Mitarbeiter Lutz Borner kürzlich den Bauauschuss.

19 Windkraftanlagen befinden sich derzeit in dem Windgebiet: 14 bei Niewitz, drei in der Nähe von Schiebsdorf und zwei in der Luckauer Gemarkung Kaden. Diese sollen nach den Vorhaben der UKA auf 15 Windkraftanlagen reduziert werden. Im Bereich Kaden würde sich nach den bisherigen Planungen die Anzahl auf eine Anlage reduzieren. Allerdings sollen die neuen Windkraftanlagen weitaus höher gebaut werden. Wird das geplante Repowering umgesetzt, so werden die bislang 130 Meter hohen Windräder durch Anlagen mit einer Gesamthöhe von 240 Meter ersetzt. Erstmals soll dann jedoch auch die automatische Nachtkennzeichnung in diesem Windgebiet Anwendung finden. Diese schaltet sich nur ein, wenn sich Luftfahrzeuge den Anlagen nähern.

„Die Anwohner der umliegenden Dörfer werden die Veränderungen auf jeden Fall spüren“, sind sich die Mitglieder des Bauauschusses einig. „Diese Vorhaben sind doch nur für den Betreiber interessant. Für uns wird der Strom ja immer teurer“, sagte Matthias Müller (CDU). Wie der Vorsitzende des Bau- und Wirtschaftsausschusses lehnten die meisten Ausschuss-Mitglieder das Vorhaben ab.

Hans Lamich hingegen sah das Verfahren skeptisch. „Schon beim ersten Mal sind wir vollkommen gescheitert. Ich möchte die rechtliche Basis kennen, wie wir uns absichern können“, gab er zu bedenken. Die Rahmenbedingungen für das Repowering sollen in einem städtebaulichen Vertrag zwischen der Firma UKA und der Stadt Luckau festgesetzt werden. Der Hauptausschuss stimmt in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 2. Oktober, über die Änderungen des Bebauungsplanes ab. Entgültig wird die Stadtverordnetenversammlung dazu voraussichtlich am 25. Oktober entscheiden.