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| 16:11 Uhr

Angebot für Jung und Alt
Wie kommt der Ton aus der Klarinette?

Kinder gestalten Masken. Angela Lusici hielt dieses kreative Angebot während des Tags der offenen Tür am Sonnanbend in Luckau bereit.
Kinder gestalten Masken. Angela Lusici hielt dieses kreative Angebot während des Tags der offenen Tür am Sonnanbend in Luckau bereit. FOTO: Andreas Staindl
Luckau. Tag der offenen Tür an der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule macht Lust aufs Ausprobieren. Von Andreas Staindl

Musik macht Spaß, bringt Freude und ist ansteckend. Der Tag der offenen Tür der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule am Samstagnachmittag in Luckau war bester Beweis dafür. Mit Begeisterung wurde musiziert, den Akteuren über die Schulter und auf die Finger geschaut, es aber auch selbst einmal ausprobiert.

„Wir wollen zeigen, welche Instrumente man bei uns spielen lernen kann, aber auch, wie man kreative Ideen unter fachlicher Anleitung umsetzt“, sagt Martina Moriabadi. „Unser Angebot ist umfangreich. Bei uns findet jeder seinen Bereich.“ Die Leiterin der Musik- und Kunstschule hatte mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein spannendes Programm vorbereitet: „Vielen Dank den zahlreichen Helfern. Ohne sie wäre der Tag der offenen Tür nicht in einer so attraktiven Form möglich.“

Ihre Stellvertreterin Renate Strohfeld hat die Besucher etwa zum Schauunterricht eingeladen sowie zum Reinschnuppern in die verschiedenen Fächer und Kurse. Zuhören und Mitmachen war die Devise. Gemeinsam mit den Akteuren singen, mit ihnen musizieren, und wenn es dann noch spontan ist wie am Samstag - dann ist die Freude fast noch größer. Das Angebot allein schon im instrumentalen Bereich ist riesig. Blas-, Schlag-, Zupf-, Streich-und Tasteninstrumente können erlernt werden.

„Gitarre und Klavier sind traditionell am beliebtesten“, erzählt Martina Moriabadi. „Auch Gesang wird sehr gern gewählt.“ Bei den Blasinstrumenten beispielsweise gebe es noch freie Kapazitäten. Wer ein anderes Instrument spielen lernen möchte, für den ist das „auch kein Problem“, wie die Leiterin sagt. „Unsere Schule ist zwar gut besucht, doch wer mitmachen möchte, für den finden wir einen Platz.“

Die Schülerinnen und Schüler kommen nicht nur aus der Kernstadt Luckau, sondern auch aus zahlreichen umliegenden Orten. „Wir sind gut eingebunden, in der Region akzeptiert“, sagt Martina Moriabadi. Wie genau, davon konnten sich die Besucher am Samstag überzeugen. Zur Einstimmung präsentierten Schülerinnen und Schüler ein kleines Programm. Sie boten quasi einen Einblick in die Angebote der Schule. Das steigerte die Lust, Instrumenten mal selbst einen Ton zu entlocken. Die Lehrerinnen und Lehrer der jeweiligen Fächer luden dazu ein. Wie bekommt man einen Ton aus einer Klarinette? Klingen eigentlich auch Töne aus Blech gut? Und wie hört es sich an, wenn der Computer ´grooved´? Diese und weitere Fragen konnte sich am Samstag jeder Gast selbst beantworten.

Kunst, Tanz und Theater sind neben Musik weitere Bereiche der Einrichtung, in denen Interessierte kreativ sein dürfen. Auch Ensembles werden gefördert, mit musikalischer Früherziehung wird frühzeitig Lust auf Musik gemacht. „Wir haben Angebote für alle Generationen“, erzählt Martina Moriabadi. „Es gibt immer wieder Eltern und Großeltern, die gemeinsam mit ihren Kindern ein Instrument spielen lernen.“

Die „Baby-Gruppe“ ist eines der jüngeren Angebote. Sie gibt es seit etwa einem Jahr „und kommt richtig gut an“, wie die Leiterin sagt. Ihre Erfahrung: „Wer frühzeitig mit dem Musizieren beginnt, der bleibt oft dabei.“ Ihr ist wichtig, „dass sich jeder nach seinen Fähigkeiten, Wünschen und Vorstellungen bei uns wohlfühlt. Wir vermitteln allgemeine Freude an der Musik, fördern aber auch diejenigen, die sich intensiver mit ihrem Instrument beschäftigen möchten, und wie in der Vergangenheit schon erfolgreich während des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ auf Landesebene dabei waren.“