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| 18:21 Uhr

Bedürfnisse der älteren Generation
Werkstattfrühstück zur Seniorenpolitik im Landkreis

Lübben. Im Zuge des gesellschaftlichen und sozialen Wandels verändern sich auch die Lebenslagen und Bedürfnisse der älteren Generation. Bereits seit 2006 will die Kreisverwaltung mit den seniorenpolitischen Leitlinien einen Beitrag zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur für Senioren leisten.

Derzeit leben etwa 40 000 Frauen und Männer im Alter von über 65 Jahren  im Landkreis Dahme-Spreewald. Die gesellschaftliche und die demografische Entwicklung waren Anlass, abermals aktiv zu werden. So entstand die 2. Auflage der seniorenpolitischen Leitlinien, die im Oktober 2018 vom Kreistag beschlossen wurden.

Der Landkreis ist als Impulsgeber und Koordinator für die Umsetzung der Maßnahmen federführend. Im Rahmen seiner Aufgabe stellt er sich diesem wichtigen Thema und bezieht alle relevanten Akteure ein. Gemeinsam mit der „FAPIQ – Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier“ sollen die überarbeiteten   Leitlinien jetzt im Rahmen einer Arbeits- und Diskussionsveranstaltung vorgestellt und diskutiert werden.

Aus diesem Grund hat der Landkreis alle Bürgermeister und Amtsdirektoren des Kreises, Vertreter des Kreisseniorenbeirates sowie der örtlichen Seniorenbeiräte für Dienstag, 11. Juni (im Kreistagssaal, Reutergasse 12, in Lübben) zu einem „Werkstattfrühstück“ eingeladen. Weitere Teilnehmer sind die Vertreter der kleinen Liga der Wohlfahrtsverbände und der öffentlichen Wohnungswirtschaft im LDS.

Zur Realisierung der leitlinienbezogenen Aufgaben gehört das wechselseitige Miteinander von Verantwortlichen und zuständigen Stellen mit ihren fachlichen und regional­spezifischen Kompetenzen, d. h. von Kommunen und sämtlichen in der Seniorenarbeit tätigen Akteuren auf kommunaler Ebene (Verbände/Vereine der freien Wohlfahrtspflege und weitere Träger).

Das Ziel eines gesunden, zufriedenen und leistungsfähigen Lebens im Alter lässt sich nur als Gemeinschaftsaufgabe erfolgreich umsetzen. Deshalb müssen alle Beteiligten für diese Thematik sensibilisiert werden und Anreize für eine Umsetzung vor Ort geschaffen werden.