Für Groß und Klein gab es viel zu sehen, zu kosten, zu erleben und zu hören.

Märchenfee für die Kinder
Die Jüngsten bat Märchenfee Ulrike Krüger (23) aus Uckro ins Erzählzimmer des Museums. Gespannt verfolgten die Mädchen und Jungen die Geschichte, wie es der Goldmarie bei Frau Holle ergangen war. Wer keine Lust auf Stillsitzen hatte, konnte sich in einer neuen Ausstellung historischer Wintersportgeräte im Museum zum Beispiel zeigen lassen, wie Opa einst Schlittschuh lief. In der Schau war zudem gefragt, welche Exponate den Besuchern am besten gefallen. "Wer auf die drei am häufigsten gewählten Dinge getippt hat, kann Preise gewinnen", so Burglind Pundrich. Die Auswertung, sagt sie, wird in den nächsten Tagen stattfinden.
Eine "Puppenstube" war in der Uckroer Weihnachtsmeile aufgebaut. Dort zeigten Frauen aus dem Dorf, wie früher gestrickt und gesponnen wurde. Die fertigen Socken fanden schnell ihre Liebhaber. Weihnachtsschmuck, Hüte, Schnitzereien und viele bunte Dinge mehr hatte der kleine, aber feine Weihnachtsmarkt zudem den Besuchern aus der ganzen Region anzubieten.
Handgemacht von Uckroeren war auch die musikalische Einstimmung in die Adventszeit. Der Dorf-Chor „Sangeslust“ erfreute mit weihnachtlichen Weisen. Unterstützt wurden die Uckroer Sänger dabei von den Gebersdorfer Bläsern. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche zeigten Schüler der Musikschule Yamaha, was sie schon gelernt haben.

Museum und Dorf gemeinsam
"Wir freuen uns, dass der Weihnachtsmarkt auf so große Resonanz getroffen ist", sagte Burglind Pundrich. Im Ortsbeirat hatte sie im Vorjahr die Idee vorgetragen, dass Museum und Dorf zum ersten Advent einen Weihnachtsmarkt ausrichten. Nachdem die Premiere 2004 gelungen war, seien alle, die dabei waren, erneut zum Mitmachen bereit gewesen, erzählt Burglind Pundrich. „Wir wollen das Ereignis nicht auf das Museum begrenzen, sondern mit dem Ort und für den Ort etwas auf die Beine stellen“ , sagt sie.