(red/kr) Die 29. Brandenburgische Frauenwoche im Landkreis Dahme-Spreewald ist beendet und war, wie bereits in den vergangenen Jahren, ein voller Erfolg, schätzt Frauenbeauftragte Elke Voigt ein. Zahlreiche Frauen und Männer nutzten die Gelegenheit, um die vielfältigen Veranstaltungen in den ersten beiden Märzwochen im gesamten Landkreis Dahme-Spreewald zu besuchen. Sie nutzten Möglichkeiten um sich zu informieren, zu diskutieren, aber ebenso ein paar schöne Stunden in der Gemeinschaft zu verbringen. Immer wieder aufkommende Themen waren unter anderem: das verabschiedete Paritätsgesetz in Brandenburg, Angst vor Altersarmut, aber auch Erfolge in der Gleichstellungspolitik, wie die Sensibilisierung von Unternehmen zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Beim kostenfreien Selbstbehauptungskurs für Frauen, der in Kooperation mit den Mitarbeiterinnen der Gleichstellungsbeauftragten des Frauenhauses LDS, der Polizei Königs Wusterhausen und dem Mehrgenerationenhaus Bestensee stattfand, wurde deutlich, dass solch ein Angebot regelmäßig erwünscht ist. Die Gleichstellungsbeauftragte Elke Voigt wird Kontakt mit dem Kreissportbund aufnehmen und versuchen, diesem Wunsch der Besucherinnen nachzukommen.

Wiederholung verlangt auch der Auftritt des Cottbuser Kabaretts Weiberkram. Am 6. März war der Klostersaal der Kulturkirche Luckau bis auf den letzten Platz gefüllt, als das Duo der beiden Damen aus Cottbus einen Knaller nach dem anderen preisgab und Männer sowie die Politik auf die symbolische „Schippe“ nahm. Aufgrund der enormen Anfrage, wird Weiberkram 2020 noch einmal im Landkreis Dahme-Spreewald zu Gast sein.

Auch die internationalen Kontakte wurden in der Frauenwoche gepflegt. Zum Frauentag  fuhr eine Delegation von Frauen aus Dahme-Spreewald in den Partnerlandkreis Wolsztyn nach Polen, informiert Voigt. Hier fand ein frauenpolitischer Austausch mit dort engagierten Politikerinnen statt. Es wurde über Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Politik gesprochen, wobei die Teilnehmerinnen eine Reihe von  Ideen und Anregungen für ihre eigene Arbeit mitnehmen konnten.