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| 01:08 Uhr

Was wird nach der Schule?

Dahme-Spreewald.. Wenn die Schüler in die Sommerferien starten, werden manche sich keine Gedanken machen, wie es nach den sechs Wochen mit ihnen weitergeht. Erst mal Ferien. Andere treten, wenn sie Glück haben, eine Lehrstelle an. Wieder andere bereiten sich auf eine Lehre im kommenden Jahr vor. Krino Müller



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Gerade an sie richtet sich die „Zukunftsbörse - Schule aus! Was nun?“ des Kreises, die am 2. September von 10 bis 20 Uhr ihre Pforten öffnet. Erstmals wird die Zukunftsbörse im Wildauer A 10-Center stattfinden. Darauf verständigten sich Gleichstellungsbeauftragte Elke Voigt und Holger Wandrey vom Center-Management. Beide sehen in der Übereinkunft Vorteile für junge Menschen, die Beratungs- und Informationsbedarf haben.
Dass man sich für den neuen Standort entschieden und den im Sitzungsaal des Rathauses in Königs Wusterhausen aufgegeben habe, sei leicht zu erklären, sagte Elke Voigt, als sie jetzt das Konzept der Zukunftsbörse erläuterte. „Im Rathaus in Königs Wusterhausen war es so eng, da war kein Gespräch mehr möglich.“ Da aber Gespräche zwischen jungen Menschen und den Firmen ausdrücklich erwünscht sind, soll die größere „Mall“ , die Einkaufsmeile im A 10-Center, dafür genutzt werden.
Schon jetzt sei absehbar, dass sich Firmen aus dem Einkaufszentrum beteiligen werden. Das hätten erste Reaktionen auf die etwa 125 verschickten Einladungen ergeben. Allerdings machte Wandrey im Pressegespräch keinen Hehl daraus, dass das A 10-Center weitergehende Interessen hat, denn am 2. September sollen die Jugendlichen „shoppen gehen und sich für die Zukunft wappnen können“ .
Die Anforderungen an die Aussteller sind ebenfalls höher, als in den vergangenen Jahren. „Klappstuhl und Tapetentisch sind nicht erwünscht“ , sagte Holger Wandrey, „denn die Zukunftsbörse braucht einen bestimmten Rahmen.“ Hilfe, den größeren Anspruch an die Außenwirkung zu sichern, werde das Centermanagement für den 2. September allen Ausstellern anbieten. Die Anforderungen an die Besucher sind ebenfalls nicht „ohne“ . In den abgelegenen Räumen des Centers ist Platz für Bewerbungstraining und Tests.

Firmen und Behörden
Natürlich engagieren sich bei dieser Zukunftsbörse des Landkreises nicht nur Firmen. Auch Behörden und Organisationen wie das Arbeitsamt Königs Wusterhausen, die Industrie- und Handelskammer oder der Juniorenindustrieklub werden sich mit den Vorstellungen der Jugendlichen beschäftigen. Die IHK beispielsweise fühle sich angesprochen, selbst wenn die Hauptrichtung doch mehr die Unternehmen seien. Trotzdem wolle man den Jugendlichen Informationen an die Hand geben. Ein besonderer Höhepunkt am Stand soll der Eignungstest sein, der mit einem Zertifikat abgeschlossen wird. „Das Zertifikat hat einen Stellenwert in den Ausbildungsunterlagen“ , sagte der für Ausbildungsfragen zuständige Mitarbeiter der Außenstelle KW der IHK Cottbus, Peter Hannemann.

Attraktiver Rahmen
Auch Thomas Flieger vom Juniorenindustrieklub begrüßt den neuen Standort. Er biete viel Platz, sei attraktiv und schaffe einen vernünftigen Rahmen. Auch der Zeitpunkt sei besser gewählt, als der frühere im März oder April.
Mit der Zukunftsbörse gleich nach den Sommerferien richtet sich die Gleichstellungsbeauftragte nicht nur an Jugendliche aus dem Nordkreis. Auch Ausbildungsplatz Suchende aus den Altkreisen Lübben und Luckau sind angesprochen. Firmen, die im A 10-Center an der Zukunftsbörse teilnehmen möchten, können sich bei der Gleichstellungsbeauftragten, Reutergasse 12 in 15907 Lübben (Telefon/Fax 0 35 46/ 20 11 09) anmelden.