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| 02:43 Uhr

Warme Tipps für kalte Tage

Die Marktfrauen Doris Sader (l.) und Carmen Renger trotzen dem kalten Winterwetter in Luckau mit mehrschichtiger Kleidung.
Die Marktfrauen Doris Sader (l.) und Carmen Renger trotzen dem kalten Winterwetter in Luckau mit mehrschichtiger Kleidung. FOTO: D. Friedrich
Dahme/Luckau. Im Dahmer Tierpark muss trotz der knackigen Minustemperaturen niemand frieren. "Wichtig ist regelmäßig warmes Wasser, ein trockenes Strohbett und eine große Futterportion, weil der Energiebedarf der Tiere jetzt erhöht ist", berichtet Tierpflegerin Christiane Kolisch. Daniel Friedrich

Das dichte Winterfell des Damwildes sorgt außerdem dafür, dass die Tiere möglichst wenig Wärme verlieren."Unsere Rehe legen sich sogar ganz gerne in den Schnee, weil er von unten wärmt", weiß Christiane Kolisch. Und - welch ein Service: Sind die Tiergehege mit Glatteis überfroren, werden sie sogar gestreut. "Es soll sich ja niemand ein Bein brechen", merkt die Tierpflegerin an.

Die Kälte macht sich auch auf dem Luckauer Wochenmarkt bemerkbar. Dem Zwiebelprinzip entsprechend dick angezogen, stehen die Händler hier schon seit dem Sonnenaufgang. Gerade einmal Minus sieben Grad hat das Thermometer angezeigt, als Bäcker, Fleischer und Co. ihren Platz eingenommen haben. "Bei diesem Wetter ist die Kühltheke aus, es ist ja kalt genug draußen", meint Charlotte Kluge von der Landmetzgerei Rubel aus Lübben. Etwas Wärme spendet der Verkäuferin, die seit mittlerweile 22 Jahren als Markthändlerin in der Region unterwegs ist, lediglich ein kleiner Heizkörper im Wagen.

"Gerade die Wintermonate sind wenig ertragreich", berichten Carmen Renger und Doris Sader. Die beiden Frauen verkaufen passend zur Jahreszeit dicke Handschuhe, Socken, Schals und Mützen. Doch so recht wollen die Luckauer an diesem Donnerstag nicht ran. Die Wartezeit vertreiben sich die Händlerinnen deshalb am liebsten in der Sonne. Doris Sader hat außerdem fünf verschiedene Oberteile übereinander gezogen und ein Stirnband auf dem Kopf.