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Waldkino Hammer zeigt den Wolf als Familienwesen

Groß Köris. Der fünfte und in diesem Jahr letzte Film auf großer Leinwand in der denkmalgeschützten Scheune der Landeswaldoberförsterei Hammer hat den Titel "Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?" und damit auch einen besonders aktuellen Bezug zu Brandenburg. Im Anschluss steht der Regisseur Sebastian Koerner für Diskussionen und Gespräche zur Verfügung. red/SvD

Das teilt die Landeswaldoberförsterei mit.

Wölfe breiten sich in Deutschland und Frankreich immer weiter aus. Gleichzeitig lebt die uralte Angst vor den Raubtieren fort. Doch wie gefährlich sind Wölfe wirklich? Um der Antwort auf diese Frage näher zu kommen, legte sich der Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Lauer. Sämtliche Aufnahmen stammen aus der freien Natur.

Der Film zeigt, wie gut sich wilde Wölfe in der Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch welche Probleme damit entstehen können. Dabei lernt der Zuschauer Wölfe als soziale Familienwesen kennen, die sich neugierig und vorsichtig verhalten. Es gelang den Filmemachern, ungewöhnliche Begegnungen sowohl mit Menschen wie mit Wildtieren zu dokumentieren.

Inhaltlich eingeführt werden die Filme durch den Künstler Wolfgang Georgsdorf und den Leiter der Landeswaldoberförsterei Hammer, Tim Ness.

Der Eintritt ist frei. Filmstart ist um 20 Uhr.