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| 17:15 Uhr

Vortrag
Wo Behindertenarbeit von Christen etwas Besonderes ist

 Pionierarbeit bei der Betreuung behinderter Menschen leistet die evangelische Gemeinde im russischen Togliatti.
Pionierarbeit bei der Betreuung behinderter Menschen leistet die evangelische Gemeinde im russischen Togliatti. FOTO: dpa / Patrick Seeger
Vortrag am Mittwoch im evangelischen Gemeindehaus in Luckau über das russische „Vorbild Togliatti“.

Im Herbst besuchten Cornelia Boschan, bis April 2018 Geschäftsführerin des Gustav-Adolf-Werks der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (GAW der EKBO), und ihr Mann Reinhard Hoffrichter, Fachmann für Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, die kleine evangelische Gemeinde in Togliatti in Russland. Sie überzeugten sich, dass die Behindertenarbeit der Diasporagemeinde sich inzwischen sehr positiv entwickelt hat und weit über die Gemeindegrenzen hinaus ausstrahlt.

Darüber wird Cornelia Boschan in einem Vortrag unter dem Titel „Vorbild Togliatti“ am Mittwoch, 9. Januar, um 14 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Luckauer Schulstraße 1 berichten.

Dass sich die Gemeinde in Russland der Behindertenarbeit widmet, ist Cornelia Boschan zufolge etwas ganz Besonderes und in der Region ein Alleinstellungsmerkmal. Sie geht auf die Initiative von Tatjana Shivoderova zurück, die seit der offiziellen Registrierung der Gemeinde vor nunmehr 15 Jahren dort Pfarrerin ist. Reinhard Hoffrichter hat bei der Installation der Einrichtung beratend mitgewirkt.

Die Stadt Togliatti liegt etwa tausend Kilometer südöstlich von Moskau an der mittleren Wolga und hat etwa 700 000 Einwohner. Größter Arbeitgeber ist das Autowerk Lada mit ca. 35 000 Beschäftigten. Das Gustav-Adolf-Werk habe durch seine Unterstützung mit dafür gesorgt, dass die Gemeinde die notwendigen Räume für ihre Gottesdienste und ihre Initiativen erwerben konnten. Ein Erfolg, auf den alle Beteiligten stolz seien.

Cornelia Boschan berichtet vom „Vorbild Togliatti“ in Wort und Bild. Sie freue sich auf einen russischen Nachmittag in der Luckauer Kirchengemeinde, sagt sie.

Das Gustav-Adolf-Werk hilft weltweit evangelischen Gemeinden, ihren Glauben in Freiheit zu leben und diakonisch in ihrem Umfeld zu wirken. Es unterstützt Projekte von Partnerkirchen und wurde1832 als Gustav-Adolf-Stiftung in Leipzig gegründet.

Nähere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.gaw-berlin.de.