Die Kreuzung zwischen B96 und B115 in Golßen hat sich über die Jahren zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt. Dort haben insbesondere in den letzten Jahren immer häufiger Unfälle ereignet. Allein im vergangenen Jahr hat es dort laut Bürgermeisterin Daniela Maurer acht Mal gekracht – zum Teil auch mit Personenschaden. Nun sollen in diesem Bereich kurzfristige Maßnahmen umgesetzt werden. Das haben die Stadt Golßen in einem gemeinsamen Treffen mit dem Landesbetrieb Straßenwesen, der Kreisverwaltung, der Straßenmeisterei der Polizei und Feuerwehr entschieden.

Von Lübben aus soll dazu die Geschwindigkeit von aktuell 80 Kilometer pro Stunde auf 60 Kilometer pro Stunde reduziert werden. Die Änderungen sollen zeitnah umgesetzt werden. Außerdem soll ein Piktogramm auf die Straße aufgebracht werden, damit Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf das Stopp-Schild an der Kreuzung hingewiesen werden. „Der Tenor aller Beteiligten ist sehr gut“, zeigt sich Bürgermeisterin Daniela Maurer mit den Entwicklungen zufrieden.

Eine Verkehrszählung zwischen April und Mai soll die Verkehrsmenge auf den beiden viel befahrenen Bundesstraßen aufzeigen. Auch verstärkte Verkehrskontrollen sollen die Einhaltungen der Verkehrsregeln durchsetzen. „Nach Umsetzung dieser Maßnahmen werden wir die Entwicklungen weiter beobachten und in Kontakt bleiben“, erklärt die Bürgermeisterin. Falls trotz der verständigten Maßnahmen die Kreuzung weiterhin ein Unfallschwerpunkt bleibt, sollen weitere Lösungen gefunden werden. Die Stadt Golßen bevorzugt dabei die Errichtung eines Kreisverkehres. Ob ein entsprechender Bau tatsächlich in Erwägung gezogen wird, wird sich nach Umsetzung der Maßnahmen zeigen.