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| 02:48 Uhr

Viele Rückstellungen bei LDS-Schulkindern

Lübben/Luckau. Der Anteil von Rückstellungen bei Kindern, die demnächst eingeschult werden soll, steigt weiterhin. Das geht aus einer Mitteilung des Landkreises Dahme-Spreewald hervor. red/is

Damit werden die Abc-Schützen ein Jahr später als möglich eingeschult. Einen Grund dafür sieht die Landkreisverwaltung im jungen Einschulalter. Ihr zufolge erreichen 50 Prozent der Kinder, die zurückgestellt werden, erst nach Schuljahresbeginn das sechste Lebensjahr.

Untersucht wurden im Schuljahr 2014/15 insgesamt 1655 künftige Erstklässler, 1315 Kitakinder und 723 Zehntklässler als Schulabgänger. Unter den Kitakindern zeigte im Ergebnis 12.3 Prozent eine nicht altergemäße Entwicklung, geht aus der Information weiter hervor. "So wurden Auffälligkeiten im Bereich der Sprache und visueller Wahrnehmung, oft auch in Verbindung mit Feinmotorik und Bewegung festgestellt", heißt es. Bei den Einschülern dagegen seien Sprachstörungen das häufigste Problem. Bei den Zehntklässlern stellte das Gesundheitsamt Hinweise für die Berufsberatung fest, die sich aus medizinischer Sicht aus allergischen Erkrankungen und aus Problemen mit dem Stütz- und Bewegungsapparat ergeben.