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| 02:42 Uhr

Verkehr rollt jetzt über neue Brücke bei Kümmritz

Seit gestern Mittag ist die neu gebaute Brücke über die Bahnstrecke Berlin-Dresden als Verbindung zwischen Kümmritz und Wildau-Wentdorf für den Verkehr freigegeben. Einwohner beider Orte schritten nach der Freigabe durch Hans-Jürgen Kieke von der DB Netz AG, Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann, dem Kümmritzer Ortsvorsteher Klaus Bandick und LDS-Landrat Stephan Loge (2. bis 5.v.r.) gemeinsam über das fertige Bauwerk.
Seit gestern Mittag ist die neu gebaute Brücke über die Bahnstrecke Berlin-Dresden als Verbindung zwischen Kümmritz und Wildau-Wentdorf für den Verkehr freigegeben. Einwohner beider Orte schritten nach der Freigabe durch Hans-Jürgen Kieke von der DB Netz AG, Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann, dem Kümmritzer Ortsvorsteher Klaus Bandick und LDS-Landrat Stephan Loge (2. bis 5.v.r.) gemeinsam über das fertige Bauwerk. FOTO: Keilbach/bkh1
Kümmritz. Nach knapp einem Jahr Bauzeit ist am Freitag die neue Brücke über die Bahngleise zwischen den Ortschaften Kümmritz (Dahme-Spreewald) und Wildau-Wentdorf (Teltow-Fläming) für den Verkehr freigegeben worden. Die einen halben Kilometer lange Straße inklusive des Brückenbauwerks ersetzt den bisherigen ebenerdigen Bahnübergang "Es ist die erste von insgesamt 19 neuen Querungen über die Bahnstrecke im Bauabschnitt zwischen Wünsdorf und Hohenleipisch, die wir heute in Betrieb nehmen", sagte Hans-Jürgen Kieke, Projektleiter der DB Netz AG. bkh1

Mit dem straßenbegleitenden Geh- und Radweg ermögliche die neue Überführung für alle Verkehrsteilnehmer künftig eine gefahrlose Überquerung der schnellen Bahnstrecke.

Mit dieser wachse auch Europa weiter zusammen, umriss Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos) die überregionale Bedeutung des Bahn-Projektes. Allerdings hoffe die Region darauf, in der Zukunft selbst von diesem Streckenausbau zu profitieren. Zumindest in den Hauptverkehrszeiten sollte eine kürzere Taktung als die bisherigen zwei Stunden möglich sein. "Ich bin überzeugt, dass es eine positive Entwicklung und vor allem Zukunftssicherheit für die Region bringt", betonte der Luckauer Verwaltungschef. Gemeinsam mit den Bürgermeistern der Stadt Golßen und der Gemeinde Heideblick sowie dem Amtsdirektor des Amtes Unterspreewald macht er sich dafür stark. "Wir erwarten uns von dieser Strecke dasselbe, was wir täglich auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Cottbus erleben, eine höhere Taktung und Schnittstellen zur Straße an den Bahnhöfen in der Region", bekräftigte LDS-Landrat Stephan Loge (SPD). Denn die Menschen hier seien mobil, die geringste Arbeitslosigkeit im Süden Brandenburgs sichtbarer Ausdruck dafür. "Deshalb müssen gerade sie von einer schnellen Verbindung in die Hauptstadt partizipieren können", betonte Stephan Loge. Umgekehrt bringe eine gut funktionierende Bahnverbindung auch Touristen in die Region. Als Teil des regionalen Netzes der Rad- und Wanderwege führe der Dahme-Radweg über die neue Brücke und verbinde die Tourismusregionen Spreewald und Fläming miteinander.