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| 17:56 Uhr

Stadt-Land-gestalten
Unterspreewald erstellt Buch über Amtsentwicklung

Golßen/Berlin. Erste Ergebnisse der Kampagne „Stadt-Land-gestalten“

Wie soll sich unsere Gemeinde zukünftig entwickeln? Welche baukulturellen Schätze haben wir und wie können wir sie erhalten? Wie passt sich moderne Architektur in den Bestand ein? Gemeinsam mit Bürgern, Kommunen und ortsansässigen Vereinen sucht die Brandenburgische Architektenkammer mit der Kampagne „Stadt-Land gestalten“ nach Antworten auf diese Fragen. Unterstützt wird das Projekt vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung. Plaue war 2015 die erste Kampagnengemeinde, in diesem Jahr war es das Amt Unterspreewald. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Landesvertretung Brandenburg in Berlin vorgestellt.

In Diskussionsrunden wurde gemeinsam mit Einwohnern des Amtes Unterspreewald nach neuen Wegen und Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität in den ländlich geprägten Regionen Brandenburgs gesucht. Dabei spielen die örtlichen Gegebenheiten, Traditionen, Interessen und Entwicklungsziele eine Rolle. Daraus hat sich ergeben, mit welchen fachlichen Herausforderungen sich das Amt befassen möchte. Ziel ist die Erhaltung und Entwicklung unverwechselbarer Städte und Gemeinden in den ländlichen Regionen Brandenburgs.

Die Themen der Menschen vor Ort werden auf sechs Litfaßsäulen präsentiert: Das geplante Amtsentwicklungskonzept, Mensch und Natur im Biosphärenreservat Spreewald, die regionale Wirtschafts-Kraft, die Stadt-Erneuerung mit Blick auf historisch bedeutsame Bauwerke, Bestand an und Konzepte für Schlösser und Gutshäuser und die erweiterten Nutzungsmöglichkeiten der wertvollen Kirchen. Die Ergebnisse der diesjährigen Kampagne wurden auch in einem Buch zusammengefasst.

Bauministerin Kathrin Schneider: „ Die Kampagne „Stadt-Land gestalten“ leistet einen wertvollen Beitrag, weil sie Gemeinden bei der Erarbeitung von Zukunftskonzepten unterstützt Zugleich entsteht ein Bewusstsein für die baukulturellen Werte der Kommunen und ihrer Umgebung.“

Das kann auch Amtsdirektor Henri Urchs bestätigen. Das Projekt habe über Ausstellung, Fotogalerie und Buch konkrete Anregungen und tatkräftige Unterstützung bei dringenden Themen der Amtsentwicklung gegeben. „Das Partizipationsprojekt kann unserem Amt helfen, auch schwierige und kontroverse Themen anzupacken – und überregional Unterstützung zu erhalten für das Amtsentwicklungskonzeptes“, sagt er.

Die Kampagne startete 2015 in Plaue (Brandenburg/Havel) und wird 2019 in Falkenberg (Elster) fortgesetzt.

(abh)