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| 18:12 Uhr

Wehnsdorf
Wehnsdorfer Gerätehaus geht in nächste Runde

Für den Umbau des Gerätehauses in Wehnsdorf könnte die Gemeinde künftig auf Fördermittel zurückgreifen.
Für den Umbau des Gerätehauses in Wehnsdorf könnte die Gemeinde künftig auf Fördermittel zurückgreifen. FOTO: Carmen Berg / LR
Langengrassau/Wehnsdorf. Gemeinde will für das Vorhaben Antrag auf Fördermittel im Rahmen des Kommunalen Infrastrukturprogramms stellen.

Der Um- und Ausbau des Gerätehauses in Wehnsdorf könnte demnächst weiter voran schreiten. Im Rahmen des Kommunalen Infrastrukturprogramms des Landes Brandenburg besteht für die Gemeinde Heideblick die Möglichkeit auf Fördermittel für dieses Vorhaben. Einen entsprechenden Förderantrag will die Verwaltung nun stellen. Das hat die Gemeindevertretung unlängst beschlossen.

In der Diskussion standen dabei die Gerätehäuser von Goßmar und Wehnsdorf. „Es ist unstrittig, dass an beiden etwas getan werden muss. Doch ich würde Wehnsdorf den Vorrang geben“, sagt Ordnungsamtsleiter Stephan Weide. In Goßmar muss insbesondere das Dach saniert und die Tore gedämmt werden. Das Gerätehaus verfüge aber bereits über Sanitäranlagen und eine Heizung. All dies ist in Wehnsdorf nicht vorhanden, begründet er die Entscheidung. Im Zuge der Sanierung soll das Gerätehaus ebenfalls angebaut werden, um Wehnsdorfern darin einen Gemeinderaum zu ermöglichen. „Für die Bürger wäre das ein gutes Zeichen“, appelliert Elfriede Klinkmüller (SPD) für die Entscheidung.

Die Verwaltung muss nun schnell handeln. Der Förderantrag muss bis zum 9. März eingereicht werden. Dafür müssen zudem die Planungsunterlagen bereitgestellt werden. Nach den Förderrichtlinien sollen die Bauarbeiten bis Ende 2019 fertig gestellt werden.

Als Vorbild soll das Gerätehaus in Waldow (Amt Unterspreewald) dienen. Mit dem Planer, der ebenfalls für die Kita in Gehren verantwortlich war, hat die Gemeinde bereits Kontakt aufgenommen, informiert Bürgermeister Frank Deutschmann. Erhält Heideblick den Zuschlag, kann die Gemeinde eine Förderung von bis zu 60 Prozent erhalten. „Eine erste Kostenplanung liegt uns bereits vor. Demnach würde es etwa 600 000 Euro inklusive der Planung kosten. Damit liegt der Eigenanteil bei rund 240 000 Euro“, teilt Kämmerin Katrin Zimmer mit.

„Wir sollten jedoch auch Goßmar nicht vergessen“, sagt die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Renate Kalweit (AWGH). Mängel seien dort bislang notdürftig repariert worden.