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| 18:30 Uhr

UBL/Grüne scheitert mit Gender Mainstreaming

Lübben. Eine schallende Ohrfeige hat sich die UBL/Grüne mit ihrem Vorschlag geholt, Gender Mainstreaming als Prinzip in der Kreisverwaltung anzuwenden. Gemeint ist damit, bei jeder einzelnen Entscheidung zu prüfen, ob Männer und Frauen von dieser unterschiedlich betroffen sind – und ob sich daraus eventuell Nachteile ergeben. is

Der CDU fehlte jedoch das konkrete Ziel in der Beschlussvorlage. "Wir sind für Gleichstellungspolitik mit Augenmaß, wie bisher konsequent betrieben", sagte Olaf Schulze in einer flammenden Rede. Seine Fraktion stimmte geschlossen mit Nein, ebenso die FDP. Die SPD sieht die Kreisverwaltung bereits auf gutem Wege und stimmte ebenfalls dagegen. Bei einer früheren Auseinandersetzung zu diesem Thema, bei der es um die sprachlichen Konsequenzen ging, waren die Meinungen bei ihr noch geteilt. Die Linke hingegen stimmte tapfer mit UBL/Grüne dafür und blieb sich damit treu. Für die Mehrheit reichte dies allerdings bei Weitem nicht.