Trotz Corona ist das kulturelle Leben in der Region wieder ein wenig angelaufen. Ab und an können mit entsprechendem Hygienekonzept und Vorkehrungsmaßnahmen wieder Glanzpunkte gesetzt werden. So auch an der Schlossruine in Dahme.
Nach der erfolgreichen Umsetzung des Theatersommers im Juli gibt es am Freitag, 28. August, einen musikalischen Höhepunkt zu erleben. Unter dem Motto „Noten neu verordnet – Kammermusik findet Stadt“ ist die Kammerakademie Potsdam zu Gast. Das klassische Konzert findet auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischem Stadtkern statt.

Kammerakademie tritt weltweit auf – und nun in Dahme

Die Kammerakademie Potsdam erobert mit ihrem Können normalerweise die angesehensten Konzertsäle der Welt. Aber auch im Kleinen beweisen die Musiker gern ihr Weltklasseniveau. Im Rahmen der Konzertreihe setzt das fünfköpfige Ensemble auch ungewöhnliche Spielorte in Szene. Dazu machen sie unter anderem an der Alten Schmiede Beelitz, Burg Beeskow, Atlandsberfg und der Hospitalkapelle Gransee Halt.
In Dahme gastieren die Kammermusiker am Freitag, 28. August. Kompositionen wie Mozarts Flötenquartett, Arenskis Streichquartett und das Quartett für Flöte und Streichinstrumente von Ferdinand Ries erklingen dann mit der historischen Kulisse der Schlossruine im Hintergrund. Obwohl Bauwerke und Musikstücke auf den ersten Blick nicht viel gemein haben, gibt es doch Parallelen: sie sind nach einem fein ausgeklügelten Plan konzipiert, müssen belebt werden oder können zeitlos sein und zugleich in neuem Glanz erstrahlen.
Karten für das Konzert an der Dahmer Schlossruine gibt es ab sofort an der Tourist-Info in Dahme. Beginn ist um 19 Uhr.