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Trost aus dem Supermarkt

Als Kleingärtner kann man es sich mitunter nicht einmal selbst recht machen. Vorige Woche zum Beispiel war die Sache mit den Eisheiligen. Bevor die durchgezogen sind, soll man ja bekanntlich keine Bohnen legen. B. Remus

Aber weil Wochenende war und das Wetter schön, kamen die Stangenbohnen trotzdem in die Erde. Bis jetzt war das kein Fehler.
Aber dann waren da noch die Tomaten. Voriges Jahr hatte ich es geschafft, sie akkurat an einem Maientag zu pflanzen, dem eine eisheilige Nacht folgte. Die Pflänzchen kriepelten den ganzen Sommer vor sich hin. Dieses Mal wartete ich schön die Gefolgschaft der Heiligen ab. Just am vergangenen Sonnabend kamen unsere Tomatenpflanzen in die vorbereitete Gartenerde. Kalt wurde es den Pflänzchen unbedingt. Aber die superwindigen Abendstunden mit dem peitschenden Regen setzten ihnen arg zu. Die Ernte scheint damit wieder in weite Ferne gerückt.
Mein Mann brachte frische Tomaten aus dem Supermarkt mit, als Trost für den potenziellen Ertragsausfall.