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| 12:14 Uhr

Tino für Deutschland
Lausitzer Handwerker kämpft in Budapest um Europameistertitel

Bau- und Landmaschinenmechatroniker Toni Eckardt tritt in Budapest für Deutschland an und hofft auf einen der vorderen Plätze.
Bau- und Landmaschinenmechatroniker Toni Eckardt tritt in Budapest für Deutschland an und hofft auf einen der vorderen Plätze. FOTO: HWK
Langengrassau/Budapest. Der Bau- und Landmaschinenmechatroniker Toni Eckardt, der in Langengrassau arbeitet, vertritt Deutschland bei der Europameisterschaft der Berufe.

Ohne Druck geht geht der 22-Jährige in die Titelkämpfe. Diese Einstellung hat ihm schon im vergangenen November geholfen. Damals wurde er Deutscher Meister, was gleichzeitig die Qualifikation für die Europameisterschaft bedeutete. „Ich fühle mich gut vorbereitet“, sagt er.

Seit Wochen geht er die Aufgaben durch. So müssen unter anderem Fehler erkannt, Anlagen aus dem Gedächtnis nachgebaut, Lichtmaschinen untersucht oder auch Druckluftpumpen eingestellt werden. Die Aufgaben sind höchst anspruchsvoll, Traktoren und Erntemaschinen sind heutzutage Hightech-Maschinen.

Unterstützung bekommt Toni Eckardt aus Paserin von seinen Kollegen und von seinem Chef. „Die Prüfungen orientieren sich am Arbeitsgeschehen der Landmaschinenmechatroniker. Sie decken das gesamte Spektrum ab“, erklärt Roberto Kühne, Geschäftsführer der Technischen Werkstätten Langengrassau.

Er ist stolz auf seinen Gesellen. 42 Mitarbeiter beschäftigt das 1990 gegründete Unternehmen, das mit Handel, Reparatur und Service die Landwirte dabei unterstützt, so effizient wie möglich ihre Flächen zu bearbeiten.

Kein leichter Job. Für Toni Eckardt aber ist es der Traumberuf. Während seines Fachabiturs machte er ein längeres Praktikum im Betrieb. Dabei überzeugte er die Geschäftsführung.

Seine Vorfreude auf Budapest und den Wettbewerb ist groß. „Ich gebe natürlich mein Bestes. Für welchen Platz es letztlich reicht, wird man sehen. Darüber hinaus will ich aber auch Spaß haben und alle Eindrücke aufsaugen“, sagt der angehende Meister. Ab Oktober drückt er dafür die Schulbank, in einem Jahr darf er sich nach bestandener Prüfung dann Handwerksmeister nennen.

(red/kr)