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| 18:08 Uhr

Die Wahl im Amt Dahme
Thomas Willweber bleibt Bürgermeister

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Logo Wahlen 2019 FOTO: LR / Janetzko, Katrin
Dahme. In Dahme ist das Bündnis FWG/CDU der Wahlsieger. Die SPD verliert erdrutschartig. Von Carmen Berg

16 Plätze waren im Dahmer Stadtparlament zu vergeben und damit wegen gesunkener Einwohnerzahlen zwei weniger als 2014. Stärkste Kraft ist das Bündnis Freie Wählergemeinschaft/CDU mit 2562 Stimmen (35,5 Prozent) und sechs Sitzen vor der Wählergemeinschaft Dahme-Umland mit 1373 Stimmen (19 Prozent), die erneut auf drei Sitze kommt.  Die  Linke sicherte sich mit 1194 Stimmen (16,5 Prozent) und zwei Sitzen den dritten Platz, noch vor der SPD, die 937 Stimmen und 13 Prozent erreichte.

Die Sozialdemokraten sind der große Verlierer, deren vormals fünf Sitze auf zwei zusammenschrumpften. Mit 316 die meisten Stimmen für die SPD holte der 25-jährige Michael Müller, der als jüngster Stadtverordneter am Rathaustisch sitzen wird.

Die Wählergemeinschaft Landleben kam mit 822 Stimmen (11,4 Prozent) ebenfalls auf zwei Sitze. Neu im Stadtparlament ist Bündnis 90/Grüne durch 331 Stimmen (vier Prozent) für den einzigen Bewerber Rico Oppitz, der auch als Kandidat für das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters  angetreten war. Dort wird es jedoch nach dem Willen der Wähler keinen Wechsel geben.

Amtsinhaber Thomas Willweber (FWG/CDU) setzte sich mit 1402 Stimmen (58,1 Prozent) schon im ersten Wahlgang klar gegen seine Herausforderer Frank Donath von den Linken (661 Stimmen, 27,4 Prozent) und Rico Oppitz von den Bündnisgrünen (349 Stimmen, 14,5 Prozent) durch.

„Ich bin total überwältigt, mit dieser Eindeutigkeit hätte ich selbst nicht gerechnet“, gesteht Wahlsieger Thomas Willweber am Montag. „Ich sehe diesen Ausgang für mich und für unser Bündnis als klaren Auftrag der Dahmenser“, sagt er. Herausforderer Frank Donath sieht seine eigene Stimmenzahl als Achtungserfolg ebenso wie den Sprung seines Mitbewerbers von den Grünen ins Parlament. „Mit ihren Versprechen im Wahlkampf werden sich die Gewinner beim Wort nehmen lassen müssen“, fügt er an.

Bei den Wahlen der ehrenamtlichen Bürgermeister in den weiteren drei amtsangehörigen Gemeinden traten alle Bewerber ohne Gegenkandidaten an. In Ihlow bekam Frank Schüler als Nachfolger von Werner Schröder, der nach 18 Jahren nicht mehr angetreten war, 408 Stimmen und damit 92,9 Prozent. In Dahmetal erhielt Amtsinhaber Manfred Hartfelder 208 Stimmen (78,8 Prozent), im Niederen Fläming bleibt mit Matthias Wäsche der Neue ebenfalls der Alte. Er bekam 1461 Stimmen (89,6 Prozent).