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| 02:43 Uhr

Teltow-Fläming warnt vor Ausweitung der Grippewelle

Luckenwalde. (red/bt) Teltow-Fläming warnt vor den Auswirkungen der Grippewelle: Gegenwärtig sind im Landkreis 51 Grippe-Virus-Nachweise bekannt, allesamt über einen Rachenabstrich. "Das sind wesentlich mehr als im Vorjahr.

Seinerzeit waren es elf gewesen", erklärt Kreissprecherin Martina Glasmacher. 96 Prozent der Grippe-Erkrankten waren nicht geimpft. "Betroffen waren ebenso viele Männer wie Frauen sowie alle Altersgruppen bis zum 65. Lebensjahr. Grippefälle bei Personen über 65 Jahren wurden bislang nicht gemeldet", erläutert Martina Glasmacher.

Deutschlandweit wurden rund 11000 Grippe (Influenza)-Fälle gemeldet. Die Dunkelziffer liege jedoch deutlich höher, da Erkrankungsfälle nur dann gemeldet werden, wenn der Arzt dem Patienten einen Rachenabstrich entnimmt und das Labor darin Grippeviren nachweist. Die echte Virusgrippe (Influenza) ist eine Infektionskrankheit der Atemwege, die durch Viren verursacht wird. Die Krankheit ist sehr ansteckend: Durch kleine Tröpfchen, die zum Beispiel beim Husten oder Niesen entstehen, werden Influenzaviren von Mensch zu Mensch übertragen.

Bereits durch Einhalten einfacher Hygieneregeln lasse sich eine Übertragung der Viren von Mensch zu Mensch vermeiden, so Doktor Floss vom Gesundheitsamt des Landkreises Teltow Fläming. Besonders wichtig sei regelmäßiges und gründliches Waschen der Hände mit Seife und Wasser. Husten oder Niesen sollte man nicht in die Hände, sondern möglichst in ein Papiertaschentuch oder in die Ellenbeuge, rät er.

Besonders bei Neugeborenen, Senioren und chronisch kranken Menschen kann eine Influenza zu bedrohlichen Komplikationen führen oder sogar tödlich verlaufen. Deutschlandweit wurden weit Beginn der aktuellen Grippewelle 31 Todesfälle gemeldet, wobei in den allermeisten Fällen Senioren betroffen waren. Teltow-Fläming blieb bislang von grippebedingten Todesfällen verschont.

Eine vorbeugende Grippeschutzimpfung sei auch zum jetzigen Zeitpunkt noch sinnvoll, so Dr. Floss.