Wie Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos) erklärte, sei damit die vom Land favorisierte kilometerlange Abwasserleitung von Fürstlich Drehna nach Münchhausen und perspektivisch ins Klärwerk Lindena vom Tisch. Allerdings auch die avisierten Fördermittel. "Der Schuldenmanagementfonds hatte die Investition tragen wollen, aber nur unter der Bedingung, dass der TAZV mit einem anderen Verband fusioniert", so Lehmann. Ein Zusammenschluss mit dem WAV Westniederlausitz käme aber frühestens 2017 zustande. "Und der TAZV Luckau hat nicht das Geld, um die Abwasserentsorgung zu finanzieren." Die Stadt Luckau hätte für Fürstlich Drehna bereits so viel an Verbandsumlage gezahlt, dass man damit zwei Kläranlagen hätte bauen können, so Lehmann.