Acht Wochen vorfristig ist die Ortsverbindungsstraße zwischen den Dahmer Ortsteilen Rosenthal und Zagelsdorf fertig.. Ab Mittwoch, 3. Juni, wird sie wieder befahrbar sein, kündigte Bauleiter Ralf Kutz von der ausführenden Firma Matthäi an. Die zu DDR-Zeiten von der Landwirtschaft errichtete sogenannte KAP-Straße wurde seit Februar auf 1,8 Kilometern grundhaft ausgebaut. Sie ist jetzt 4,75 Meter breit und hat beidseitig befahrbare, geschotterte Bankette. Wurzelschutzfolie an der mit Bäumen bewachsenen Straßenseite soll vehrindern, dass der Asphalt sich wölbt.

Alte Schienen in der neuen Straße dienen als Verkehrsberuhigung

Rosenthals Ortsvorsteher André Weigt dankte den Bauleuten und dem Amt Dahme für die gute Zusammenarbeit und kurzfristige Klärung auftretender Probleme während der Bauphase. Dass die Schienen des längst stillgelegten Bahnübergangs vor dem Rosenthaler Ortseingang weiterhin in der Straße liegen, sei Absicht. „Wir haben darüber in einer Ortsbeiratssitzung diskutiert, und die Bürger entschieden sich mehrheitlich dafür, sie nicht abzubauen, um eine Verkehrsberuhigung zu erreichen“, so André Weigt. Die Geschwindigkeit werde auf Tempo 50 begrenzt. Wie vorher bleibt die Straße nur für Landwirtschaftsfahrzeuge und Pkw nutzbar.
Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich laut Michael Lehmann vom Dahmer Tiefbauamt auf rund 800 000 Euro, zu 75 Prozent gefördert aus Bundesmitteln der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ sowie vom Land Brandenburg. Es ist Dahmes zweite Maßnahme im Rahmen des Leader-Programms „Ländlicher Wegebau“ in diesem Jahr, die verbesserte Bedingungen für Agrarbetriebe, Tourismus und Einwohner schafft. Vor Kurzem wurde die Deckenerneuerung der ehemaligen KAP-Straße von Schwebendorf zur L 70, Herzberger Chaussee, abgeschlossen.