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Stimmungsvolle Bilder in der Kleinkunstbühne

Großstadtmotive hat Kenneth Böhmchen für die erste Fotoausstellung in der Kleinkunstbühne der Theaterloge Luckau ausgewählt und erläutert Martin Schmidt die Aufnahmesituationen (v.l.).
Großstadtmotive hat Kenneth Böhmchen für die erste Fotoausstellung in der Kleinkunstbühne der Theaterloge Luckau ausgewählt und erläutert Martin Schmidt die Aufnahmesituationen (v.l.). FOTO: Keilbach/bkh1
Luckau. "Momente 2017" lautet der Titel der ersten Foto-Präsentation in der Kleinkunstbühne. Am Freitagabend wurde sie eröffnet. Birgit Keilbach

Verschiedenste Momente haben Jasmin Steffin, Kyle Reim, Stefanie Brümmer und Kenneth Böhmchen mit ihren Kameras eingefangen. Die stimmungsvolle blaue Stunde ebenso wie eine Landschaft im Nebel und einen Sonnenuntergang. Neben den sehr ruhigen Landschaftsbildern finden sich Momentaufnahmen von Möwen an einem Gewässer, ein Hirsch präsentiert sich majestätisch zwischen Dünen und ein Pferd ist aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten. Je nach Stimmungslage und Motiv haben die jungen Fotografen eine Darstellung in schwarz-weiß oder Farbe für ihre Bilder gewählt.

Kenneth Böhmchen war in Berlin unterwegs und präsentiert verschiedene Großstadtmotive. "Ich gehe immer mit einem bestimmten Ziel mit der Kamera raus", sagt er. Zweimal hat er sich den Berliner Fernsehturm ausgewählt, der aus verschiedenen Blickwinkeln und in unterschiedlicher Farbigkeit zu sehen ist. Besondere Wirkung entfaltet ein in Sepia eingefärbtes Foto. Unter der Jannowitzbrücke lehnt ein Fahrrad einsam an einem Laternenmast. "Ich fand den Braunton passend zu der Stimmung und es außerdem spannend, dass drei Fortbewegungsmöglichkeiten auf Rädern in dem Bild vereint sind", erläutert der Student, der ständig zwischen Berlin, seinem Heimatort Breitenau und Luckau pendelt, wo er bei Aufführungen der Theaterloge die Licht- und Tontechnik steuert.

Von Anfang an gehört es laut Vereinschefin Gabi Schönig zum Konzept der Theaterloge, dass sie in ihrem Haus auch Ausstellungen zeigt, sowohl in der Kleinkunstbühne als auch im Flur. Für diese erste Präsentation habe Tony Bollack Freunde und Bekannte angesprochen, die gern fotografieren, ob sie einige ihrer Bilder zeigen würden. "Fasziniert hat mich bei der Auswahl, wie unterschiedlich Fotos sein können. Jeder hat seinen ganz eigenen Stil", resümiert Gabi Schönig. In weiteren Ausstellungen wollen die Theaterleute auch andere Genres präsentieren, beispielsweise Malerei. Zunächst hoffen sie auf möglichst viele interessierte Besucher, "und vielleicht entdeckt ja auch der eine oder andere Tourist unsere Fotos", so die Theaterleiterin.

Die Ausstellung ist bis zum 28. September jeweils dienstags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs von 14 bis 19 Uhr und donnerstags von 11 bis 17 Uhr zu betrachten.

Am Freitag, 4. August öffnet die Kleinkunstbühne ihre Türen um 19 Uhr zum nächsten Theaterabend. Unter dem Titel "Bauer Wenzel und der Drache Horislav" stehen bekannte Mythen und Sagen aus dem Spreewald und der Lausitz im Mittelpunkt einer unterhaltsamen Geschichte für kleine und große Zuschauer.