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Stiehler-Retrospektive

Bernd Stiehler
Bernd Stiehler FOTO: Landkreis Teltow-Fläming
Wünsdorf-Waldstadt. Abstraktes und Gegenständliches, Landschaften und Menschen – das ist in der Neuen Galerie in Wünsdorf-Waldstadt zu sehen.

(red/SvD) Mit mehr als 85 Arbeiten gibt die Neue Galerie Wünsdorf einen umfassenden Einblick in das Schaffen von Bernd Stiehler. Der Anlass ist ein Jubiläum: Der in Teltow-Fläming lebende Künstler begeht seinen 70. Geburtstag.

Zu sehen sind ab dem heutigen Sonnabend, 15. Juli, figürliche Darstellungen, Landschaften von der Ostsee und La Palma, die malerische Umsetzung von Petroglyphen der Kanarischen Ureinwohner, Pflanzliches, Abstraktes und Gegenständliches.

1947 in Zwönitz/Erzgebirge geboren, absolvierte Bernd Stiehler zunächst ein Ingenieurstudium und wurde Konstrukteur im Fahrzeugbau, bevor er sich mit Design und später mit Malerei und Grafik beschäftigte. 1990 schloss er dann sein Kunststudium an der Fachhochschule in Heiligendamm ab und arbeitet seit dem freiberuflich im Landkreis Teltow-Fläming.

Immer wieder verbrachte er Zeit auf der Kanareninsel La Palma, wo viele seiner Arbeiten entstanden.

Ab 2003 stand der Mensch im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens von Bernd Stiehler. Ausschlaggebend dafür war seine zu diesem Zeitpunkt diagnostizierte Krankheit. Von da an arbeitete er mehr denn je. Die fortschreitende körperliche Beeinträchtigung wurde für ihn zur Antriebskraft. Doch langsam schwinden die Kräfte, und so könnte dies seine letzte größere Ausstellung sein.

Dazu und insbesondere zur Eröffnung am Samstag, dem 15. Juli, um 15 Uhr sind alle Interessierten und Freunde der Galerie herzlich eingeladen.

Georg Kempa und Cayetana de Ronda interpretieren Flamenco.

Geöffnet ist die Neue Galerie in der Bücherstadt von Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Die Neue Galerie befindet sich in der Gutenbergstraße 1.