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| 02:56 Uhr

Stadt spart Luckauern Zeit und Wege

Luckau. Die Stadt will auch künftig Aufgan der Straßenverkehrshörde Dahme-Spreewald im eigenen Rathaus ürnehmen. Die Verwaltung hat im Infrastrukturministerium eine Verlängerung der Genehmigung bis zum Jahr 2016 antragt. be

Bereits seit 2008 werden im Luckauer Rathaus beispielsweise Genehmigungen für das Aufstellen von Containern und Baugerüsten, Anordnungen für das Aufstellen von Verkehrszeichen oder auch die Vergabe von Anwohner- und Schwerbehinderten-Parkausweisen bearbeitet. "Diese Verfahrensweise hat sich für Bürger und Gewerbetreibende ausgezahlt, sie spare ihnen Wege und Zeit", sagt Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos). Das zeigte er am Beispiel einer Baufirma, die in Luckau einen Container aufstellen will. Sie hätte nach dem früheren Modell, als die Hoheit ausschließlich beim Kreis lag, den Container bei der Kreisverwaltung beantragen müssen, von dort wäre der Antrag zur Genehmigung nach Luckau gegangen und anschließend wieder zurück an den Kreis. "Ich kann aufgrund unserer guten Erfahrungen andere Städte nur ermutigen, sich auch Aufgaben der unteren Straßenverkehrsbehörde übertragen zu lassen", so Gerald Lehmann. Viel Zeit und Aufwand werde auch gespart, wenn es um das Aufstellen von Schildern gehe, erklärt der Bürgermeister.

So sind im vergangenen Jahr 30 Anordnungen zu Verkehrszeichen im Luckauer Rathaus getroffen worden, in diesem Jahr waren es bis Ende April sieben. 119 Anordnungen und damit der Löwenanteil befassten sich 2011 mit der Sicherung von Arbeitsstätten wie Baustellen, 2012 waren es bislang 31. 16 Anwohnerparkausweise und 24 Schwerbehinderten-Parkausweise konnten Betroffene 2011 direkt aus dem Rathaus holen. In den ersten Monaten dieses Jahres waren es sieben für Anwohner und sechs für Schwerbehinderte.