ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:32 Uhr

Stadt Calau muss für Winterdienst 2012 nachzahlen

Calau. Für den Winter im vergangenen Jahr muss die Calauer Verwaltung noch einmal in die Stadtkasse greifen. 28 500 Euro mehr als gedacht, kostete der Einsatz für das Jahr 2012. jag

Der Hauptausschuss hat am vergangenen Dienstag für diese überplanmäßige Ausgabe dem nötigen Beschluss zugestimmt. Insgesamt standen der Stadt für das vergangene Jahr 50 000 Euro zur Verfügung und damit 50 Prozent weniger als in den Vorjahren. Bauamtsleiterin Margitta Görs führt die Mehrkosten auf die witterungsbedingten Einsätze im Dezember 2012 zurück. Im Haushalt ausgeglichen werden die Ausgaben durch Gewerbesteuereinnahmen.

Für die Einwohner hat die Nachzahlung erst einmal keinen negativen Auswirkungen - trotz der angespannten Haushaltslage in Calau. So seien die Winterdienstgebühren in der Stadt mit 2,17 Euro je laufenden Meter seit drei Jahren konstant, sagt Kämmerin Barbara Hollmichel.

Eine Anhebung ist hier vorerst genauso wenig vorgesehen wie eine Erhöhung der Grundsteuer A und B - obwohl Calau hier unter dem Landesdurchschnitt liegt. Die Einnahmen aus dieser Steuer belaufen sich im Jahr auf etwa 660 000 Euro. Kämmerin Hollmichel rechnet vor, dass bei einer Anpassung etwa 40 000 Euro mehr zur Verfügung stehen würden.