| 17:15 Uhr

Radball
Luckau verpasst den Podiumsplatz

Spannend ging es vor dem Luckauer Tor zu. Hier überzeugte oftmals der Luckauer Nils-Olaf Melcher gegen die Cottbuser Angriffe.
Spannend ging es vor dem Luckauer Tor zu. Hier überzeugte oftmals der Luckauer Nils-Olaf Melcher gegen die Cottbuser Angriffe. FOTO: Foto-Zahn
Luckau. 13 Radball-Teams aus fünf Bundesländern am Start. Seriensieger aus Mecklenburg-Vorpommern vorn.

Der 5. Berliner Pilsner Radball Cup fand in diesem Jahr  unter der Regie des RC Luckau statt.13 Mannschaften waren der Einladung des RC gefolgt. Die Teams hatten aus Hessen, Sachsen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg Vorpommern  ihr Kommen zugesagt. Gespielt wurde dann in zwei Gruppen: Verbandsliga und Oberliga bildeten ein gemeinsames Feld, außerdem die Landesliga.

Patrick Herrmann (Jugendwart im RC) und Nils-Olaf Melcher (Vizevereinschef und Trainer im Radball des RC) versuchten dabei, die Fahne für den Gastgeber spielerisch  in der Landesliga hoch zu halten. Für Außenstehende boten die Spieler den vielen Gästen spannende und im wahrsten Sinne technische Radball-Akrobatik.

Nach mehr als sieben Stunden Radballsport standen die Ergebnisse in beiden Gruppen fest. In der Verbandsliga/Oberliga  stand das Team aus Lüblow (Mecklenburg-Vorpommern) mit einer Unterbrechung zum vierten Mal auf dem obersten Treppchen. Gefolgt auf Platz zwei von der Spielgemeinschaft aus Laubach (Hessen) und Luckenwalde. Platz drei ging an Nord Berlin, es folgten Ludwigsfelde I, die Spielgemeinschaft Wiesbaden/Wiednitz, Luckenwalde I und Neuruppin.

In der Landesliga stand erstmals Ludwigsfelde II auf dem obersten Podest, gefolgt von Spremberg und  Cottbus. Vierter wurde Werder (Havel). Auf dem fünften Platz landete das Luckauer Team um Patrik Herrmann und Nils-Olaf Melcher. Mit einem 3:0 gegen Luckenwalde II, einem knappen 0:1 gegen Spremberg, einem ebenso knappen Ergebnis mit 2:3 gegen Werder, einem 1:1 gegen Cottbus und der höchsten Niederlage gegen Ludwigsfelde II mit 1:5, blieb ihnen der ersehnte Podest-Platz verwehrt.

 Zur Siegerehrung bedankte sich Trainer Nils-Olaf Melcher bei allen Spielern, Gästen, Helfern und dem Sponsor für die Ausrichtung. Durch diese Hilfen in den letzten Jahren konnten verschiedene Materialien für die Nachwuchsarbeit angeschafft werden.