Bildergalerie Spektrale in Luckau eröffnet

Unter dem Titel "Mein Bild. Dein Bild. Unser Bild" sind die Arbeiten des Kinderkunstprojektes der Spektrale in der Kulturkirche zu sehen.
© Foto: Ingvil Schirling | LR
"Deutsche" Wörter, die aus dem Arabischen kommen, sind Gegenstand der Arbeit von Said Baalbaki. Geboren in Beirut, lebt er inzwischen in Berlin.
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Said Baalbaki hat die arabischen Schriftzüge aus Gürteln geformt und nimmt damit Bezug auf die Assoziation zu Gewalt, die aufgrund der Kriege und Bürgerkriege mit dem arabischen Raum verbunden wird, aber auch zu Gewalt in Sprache.
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Für seine "Troika impossibile" nahm der Klein Döbbenerer Künstler Steffen Mertens aus den Händen von Kulturministerin Martina Münch den Kunstpreis der Spektrale entgegen. Kulturdezernent Carsten Saß (l.) und Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann gratulierten.
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Der Künstler Jochen Schamal aus Gussow in Dahme-Spreewald verbindet mit seiner Plastik "das digitale Zeitalter" die Wurzeln des hochtechnisierten Zeitalters mit dem Erfindergeist des 20. Jahrhunderts und den Erkenntnissen künftiger Generationen.
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Im Stück der Theaterloge Luckau fließen in die Rahmenhandlung auch die kaufmännischen Beziehungen der Berstestadt in den Orient mit ein.
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Die Theaterloge Luckau lockerte die Vernissage in der Kulturkirche mit einem Stück auf, in dem der Bürgermeister im 17. Jahrhundert zum Empfang einlädt.
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Edle Stoffe und feine Gewürze für den Empfang des Luckauer Bürgermeisters von einst spielen zentrale Rollen in dem Stück. Der sich der Vernissage anschließende Rundgang zu den Kunstwerken wurde mit einer Stadtführung verbunden, zu der die Theaterloge wiederum kleine Performances beisteuerte.
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Die Künstlerin Alice Bahra hat für die Spektrale zwei Segel installiert, die sich mit ihren zarten Fähnchen im Wind bewegen. Sie stehen für das Thema Gleichgewicht und mahnen, dieses immer wieder zu finden, egal, woher der Wind des Schicksals auch bläst.
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Said Baalbaki mit seiner Arbeit zu arabischen Schriftzeichen im Gespräch mit dem Künstler Arne Kalkbrenner, Dieser hat seiner Arbeit wiederum den Titel "transit pieces" (deutsch: Transitstücke) gegeben. Auf einer Platte, die einen zerfurchten Weg darstellt, sitzen drei Kisten, eine davon geöffnet, die auf die kostbaren Güter verweisen, die auch in Luckau gehandelt wurden.
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Während des Rundgangs erklärte die Künstlern, hier neben Kurator Herbert Schirmer, Hintergründe zu ihrer Arbeit.
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Sabine Fassl hat ornamentale Keramik hergestellt, die auf das Geschirr anspielen, das die Handlungsreisenden auf ihren Wegen aus anderen Kulturen mit sich brachten. Montiert auf Halterungen, sehen die tiefen Teller aus wie Pilzschirme, woraus sich der Bezug zur Künstlichkeit in der Natur ergibt. Sabine Fassls Arbeit heißt "Planta Ornamental" und verweist somit auf "Zierpflanzen", die in dieser Installation Eigenschaften des sich Ausbreitens und Wucherns haben.
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Andreas Theurer verweist mit dieser Installation auf den Unterschied zwischens Existenz und Essenz in Philosophie und Leben - und damit auf die Bedeutung von ideellen Gütern neben der materiellen, die die Kaufleute mit sich brachten.
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Chris Hinze hat Gehirnquerschnitte aus modernen bildgebenden Verfahren auf Stahlbeton-Halbkugeln aufgebracht und verweist damit auf ein Paradoxon im Versuch, den menschlichen Geist in einem Bild zu fassen. Wer mag, kann sich aber auch spielerisch einfach mal setzen auf so ein halbes Gehirn.
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Vor den Türmen der Nikolaikirche gibt die Arbeit des Preisträgers Steffen Mertens ein eindrückliches Bild ab: die "Troika impossibile".
© Foto: Ingvil Schirling | LR
Bilder-Galerie / 27. Mai 2018, 16:11 Uhr