April im Museum des Teltow in Wünsdorf eine Wanderausstellung eröffnet. Sie veranschaulicht die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Preußen und Sachsen, teilt der Landkreis Teltow-Fläming mit. Die Schau zeige die historischen Wege, die beide Staaten damals trennten oder verbanden.

Der Landkreis Teltow-Fläming besteht - ebenso wie Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz - sowohl aus altpreußischen als auch bis zum Wiener Kongress von 1815 zu Sachsen gehörenden Gebieten. Die preußisch-sächsische Grenze verlief nur wenige Kilometer vom Museumsgebäude entfernt.

Auf einer Reise ins Kurfürstentum Sachsen 1730 lernte der preußische König Friedrich Wilhelm I. das sächsische System der Postmeilensäulen kennen und beschloss, es in Preußen einzuführen. Unter seinen Nachfolgern wurden die Poststraßen vermessen, weitere Postmeilensteine gesetzt und erste Fernchausseen gebaut. Mit der veränderten Grenzziehung im Jahr 1815 standen zahlreiche sächsische Postmeilensäulen nun auf preußischem Boden. Es wurden Postverträge zwischen beiden Staaten geschlossen. Diese regelten vor allem Gebühren und Wege über die Chausseen.

Eröffnet wird die Sonderausstellung "Wege zwischen Sachsen und Preußen" im Museum des Teltow am Sonntag, 17. April um 14 Uhr. Sie ist bis zum 25. September zu sehen.

Das Haus in der Wünsdorfer Schulstraße 15 hat samstags und sonntags von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Nach Anmeldung unter 033702 66900 können auch andere Zeiten an anderen Wochentagen vereinbart werden.

www.museum.teltow-

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