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| 02:44 Uhr

Silvester in Luckau, bald in Dresden

Luckau/Calau. Der Friedensmarsch für Aleppo ist mittlerweile in Sachsen unterwegs. Die Teilnehmer wollen am 5. Januar in Dresden eintreffen. Dort bereiten sie eine Demonstration vor. red/bt

Am zweiten Weihnachtfeiertag waren sie in Berlin gestartet. Der Weg führte die Teilnehmer durch den Spreewald. Der Bürgermarsch, der die Solidarität zur zivilen Bevölkerung Aleppos wecken soll, ist mittlerweile vor den Toren von Dresden angelangt.

Rückblick: Am 30. Dezember waren etwa 60 Leute im Museumsdorf Baruther Glashütte zu ihrer Etappe aufgebrochen. Der Fußweg führte sie über Friedrichshof, Rietzneuendorf, Waldow, Kasel-Golzig im Unterspreewald und schließlich nach Luckau. Die Polizei hat den Bürgermarsch begleitet.

Schon einen Tag später, am Silvester-Tag, war der Tross von Luckau nach Calau gezogen. 75 Frauen und Männer der Friedensaktion hatten sich nach einer kurzen Ansprache auf dem Luckauer Marktplatz in Bewegung gesetzt. In Calau verbrachten sie dann den Jahreswechsel. Von der Schusterjungenstadt zogen die Mitglieder über Muckwar (Gemeinde Luckaitztal) und Altdöbern bis nach Großräschen.

Mittlerweile sind die Friedensaktivisten über Ruhland und Moritzburg (Sachsen) in Richtung Dresden unterwegs. In der sächsischen Landeshauptstadt will der Zug am 5. Januar eintreffen.

Dort ist schließlich eine Demonstration mit Musik geplant, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

"Bislang sind wir überall sehr positiv empfangen worden. Jeden Tag kommen auch neue Menschen zum Marsch dazu. Wir freuen uns über jede und jeden, der auch für ein paar Stunden oder Tage mitlaufen kann", sagt Anna Alboth, die polnische Initiatorin des Bürgermarsches.

In Dresden soll der Marsch mit weiteren Teilnehmern anwachsen. Dort ist auch eine Friedensdemonstration geplant, informieren die Organisatoren in einer Presseinformation vorab.