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| 02:02 Uhr

Siegesserie von Rot-Weiß hielt auswärts an

Luckau.. Auch im Auswärtsspiel beim VfB Trebbin hielt die Siegesserie von Rot-Weiß Luckau an. Bis zum 1:3 in der 80. Minute wackelte der Sieg jedoch bedenklich. Beide Mannschaften legten mit hohem Tempo los. Trebbin hatte nach drei Minuten die ersten Chancen.

Zweimal konnte die Luckauer Abwehr gefährliche Schüsse gerade noch abblocken. Die erste Chance für die Gäste ergab sich nach neun Minuten, Tobias Krause verzog jedoch klar. Rot-Weiß hatte zu diesem Zeitpunkt die Kontrolle über das Spiel erlangt.

Blitzgescheite Konter
Hinten, um den umsichtigen Libero Mike Horst immer sicher stehend, brachten blitzgescheite Konter die Gastgeber in Verlegenheit. Vor allem der ballsichere und immer anspielbare Marcel Dommasch schuf viel Unruhe. So war er es auch, der in der 14. Minute nur durch ein Foulspiel gestoppt werden konnte. Den anschließenden Freistoß verwandelte Ronny Grün aus etwa 20 Metern gekonnt zum 1:0.
Nur drei Minuten danach eröffnete sich für Tobias Krause die Chance zum 0:2. Sein Schuss konnte jedoch gerade noch abgeblockt werden. Luckau kontrollierte das Spiel, basierend auf einer bärenstarken Abwehr (Mike Horst, Marcel Jahn, Marko Petschick). Immer wieder wurden die Angriffe der Gastgeber frühzeitig abgefangen. Die einzige Chance für Trebbin ergab sich nach einem Fehler von Robert Noack, der Schuss der Gastgeber verfehlte jedoch das Luckauer Tor (38.). Nur eine Minute später fing Marko Petschick den nächsten Angriff ab, sein Zuspiel verwandelte Ronny Grün flach zum 0:2 (39.), gleichzeitig der Pausenstand.
Nach dem Wiederanpfiff des ausgezeichneten Schiedsrichters Frank Haseloff aus Fredersdorf entfachten die Gastgeber einen ungeheuren Druck. Tobias Krause hatte zwar noch einmal die Chance zum 0:3, doch sein Schuss aufs kurze Eck wurde vom Trebbiner Torwart abgewehrt.
Ronny Grün wartete völlig freistehend im Fünf-Meter-Raum vergeblich auf sein Zuspiel. Jetzt ging bei Luckau die Ordnung immer mehr verloren, der Spielaufbau versiegte. So wurden die Trautmann-Schützlinge immer weiter hinten rein gedrängt.

Der Anschlusstreffer
Allerdings stand die Abwehr weiter sicher. Was trotzdem durchkam, entschärfte Maik Friemelt. Etwa in der 55. Minute, als er gegen den allein vor ihm auftauchenden Stürmer mit einer Fußabwehr klärte. So brachte schließlich eine Standardsituation den Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß der Gastgeber war Marcel Dommasch einen Augenblick unaufmerksam, und sein Gegenspieler köpfte freistehend zum 1:2 in den Dreiangel (62.).
Die Gäste wehrten sich gegen den Ausgleichstreffer und kamen wieder zu einigen Kontern. In der 80. Minute fing Heiko Genilke wieder einmal ein gegnerisches Zuspiel ab, und seinen Traumpass verwandelte Marcel Dommasch eiskalt zum 1:3. Jetzt war bei den Gastgebern die Luft raus. Die letzten beiden Chancen in einem guten Landesklassenspiel hatten die Gäste.
Zuerst scheiterte Ronny Grün allein vorm Tor am gegnerischen Torwart, ehe der eingewechselte Rainer Zierenberg in der Nachspielzeit das Tor um Zentimeter verfehlte.
Fazit: Luckaus Sieg war trotz der 25-minütigen „Wackelphase“ absolut verdient. Der Traum vom Klassenerhalt wird immer realistischer.
Beste Luckauer: Mike Horst, Ronny Grün, Marcel Jahn, Marko Petschick, Marcel Dommasch.
Luckau: Maik Friemelt, Marko Petschick, Mike Horst, Robert Noack, Marcel Jahn, Michael Walter, Heiko Genilke (81., Mike Guttke), Ronny Grün, Falko Schachler (64., Rainer Zierenberg), Tobias Krause, Marcel Dommasch. (red)