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| 02:46 Uhr

Schulze plädiert für Fusion von Spree-Neiße mit Dahme-Spreewald

Spree-Neiße/Dahme-Spreewald. Der Spremberger CDU-Politiker Klaus-Peter Schulze spricht sich für eine Fusion der Landkreise Spree-Neiße und Dahme-Spreewald aus. Bei der Wahl eines entsprechenden Partners für den Landkreis Spree-Neiße sollten insbesondere Faktoren wie die Höhe der Kreisumlage, die Arbeitslosenquote, das Bruttoinlandsprodukt und die Steuereinnahmekraft eine Rolle spielen, wird Schulze in einer Pressemitteilung zitiert. red/js

Da die neuen Großkreise gemäß dem Leitbildbeschluss eine gemeinsame Grenze mit Berlin bilden und sich strahlenförmig zur Landesgrenze hin anordnen sollen, bliebe keine andere Wahl. Ein neuer Landkreis aus Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz wäre von der Hauptstadtregion vollkommen abgeschnitten.

Außerdem sehe die Landesplanung von Berlin und Brandenburg vor, die Siedlungsentwicklung Berlins so auszurichten, dass die Achsen zu den brandenburgischen Wirtschaftszentren gestärkt werden. Zu diesen Achsen zählen die Bundesautobahnen 13 und 15 sowie die Eisenbahnlinie Cottbus - Berlin.

Da der Landkreis Spree-Neiße im Zuge der Energiewende besonders stark vom Strukturwandel betroffen sei, wäre die Fusion mit dem wirtschaftlich wesentlich potenteren Landkreis Dahme-Spreewald für die Landesregierung eine gute Möglichkeit, den Landkreis Spree-Neiße zu unterstützen. Die Stadt Cottbus müsse aber kreisfrei bleiben, um ihre "positive Strahlkraft erhalten zu können und weiter als Impulsgeber für das Umland zu fungieren", betont Schulze.