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Walddrehna
Schulhofsanierung und Dach sind am dringendsten

Der große Schulhof der Grundschule in Walddrehna bietet viel Raum für Gestaltungsideen.
Der große Schulhof der Grundschule in Walddrehna bietet viel Raum für Gestaltungsideen. FOTO: Birgit Keilbach / Keilbach Birgit
Walddrehna. Ausschüsse stellen Prioritätenliste für Instandhaltungen an der Grundschule in Walddrehna auf. In der Diskussion

Über die mittelfristige Instandhaltung an der Grundschule in Walddrehna berieten der Heideblicker Bildungs- und Bauausschuss kürzlich. 43 Maßnahmen hatte die Verwaltung aufgelistet. „Ziel ist es jetzt, Vorhaben nach Prioritäten zu ordnen, damit wir vorbereitet sind, wenn es Fördermittel gibt“, erläuterte Bürgermeister Frank Deutschmann (parteilos). Denn nur dann können die Vorhaben realisiert werden.

Als eines der wichtigsten Vorhaben steht die Sanierung des Schulhofgeländes bereits seit langem auf der Agenda. Bauamtsleiterin Gudrun Padack hatte einen ersten Vorschlag für die mögliche räumliche Aufteilung des Geländes mitgebracht. Weitere Ideen trugen die Ausschussmitglieder während der Sitzung zusammen.

Einen überdachten Unterstand für Kinder, die morgens vor Schulbeginn mit dem Bus ankommen und bisher bei Regen oder Schnee ungeschützt im Freien warten müssen, regte der Walddrehnaer Ortsvorsteher Carsten Peters (FDP) an. An Stelle der üblichen Spielgeräte sollten bei der Planung eher sportlich orientierte Geräte berücksichtigt werden, nannte der Ortsvorsteher einen weiteren Punkt. Auch eine Freilichtbühne könnte auf dem neuen Schulhof Platz finden.

„Wir sind offen für weitere Ideen aus dem Ausschuss, denn aus dem vorhandenen Bestand wollen wir das Beste machen“, sagte Gudrun Padack. Daher werde das Heideblicker Bauamt für die Planung der künftigen Schulhofgestaltung zu einem Architektenwettbewerb einladen, kündigte die Bauamtsleiterin an.

Dringend ist zudem ein neues Dach, denn in den oberen Räumen gibt es bereits Feuchtigkeitsschäden. Angedacht ist ein Satteldach, das später die Montage einer Photovoltaikanlage ermöglicht. Die Dacherneuerung könnte mit einem Anstrich der Fassade verknüpft werden, um Kosten beim Gerüstbau zu sparen. Schulleiterin Gudrun Glowacki machte während der Ausschuss-Sitzung auf ein weiteres dringendes Problem aufmerksam. „Die Plätze im Essenraum reichen bei aktuell 143 Kindern nicht mehr aus. Wir sind hier am Limit.“