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| 18:11 Uhr

120 Jahre Feuerwehr Schlabendorf
Zum Geburtstag eine Stadtmeisterschaft

 In der Gruppenstafette Jugend A ging die Jugendfeuerwehr Gießmannsdorf/Zieckau als erste an den Start. Kräftig angefeuert von den Zuschauern gaben auch Mira Ines Peukert und Brenda Schliebner (v.l.) ihr Bestes.
In der Gruppenstafette Jugend A ging die Jugendfeuerwehr Gießmannsdorf/Zieckau als erste an den Start. Kräftig angefeuert von den Zuschauern gaben auch Mira Ines Peukert und Brenda Schliebner (v.l.) ihr Bestes. FOTO: Birgit Keilbach
Schlabendorf. Schlabendorfer richten Wettbewerb der Luckauer Wehren anlässlich des 120-jährigen Bestehens aus. Von Birgit Keilbach

Bestens vorbereitet hatten die Feuerwehrleute der Schlabendorfer Wehr die Wettkampfbahn an der Marina des Luckauer Ortsteils am Samstag. Acht Jugendteams, eine Frauen- und zehn Männermannschaften waren zur Eröffnung der Stadtmeisterschaft angetreten.

Glückwünsche erhielten die Gastgeber von Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos), Stadtbrandmeister Gerd Walter und Kreisfeuerwehr-Verbandschef Peter Rublack. Die Schlabendorfer Wehr habe in den 120 Jahren ihres Bestehens Höhen und Tiefen erlebt. „Das größte Tief war der drohende Kohleabbau“, sagte Ortswehrführer Tino Schmidt. Danach konnte sie neu aufblühen, „und bekam von Jahr zu Jahr Zuwachs“, zeigte er die Entwicklung auf.

Gerald Lehmann dankte allen Feuerwehrleuten in den Luckauer Ortswehren für ihr großes ehrenamtliches Engagement. „Tag und Nacht immer 24 Stunden einsatzbereit – es gab auch 2018 keinen Tag, an dem das nicht zutraf. Die Feuerwehr lebt nur, wenn Männer, Frauen und Kinder mit ganzem Herzen dahinter stehen“, betonte er.

Anerkennung sprach er weiterhin für den Einsatz in der Ausbildung der Jugendwehren aus. Nachwuchsarbeit sei Sozialarbeit für morgen. Laut Stadtjugendfeuerwehrwart Mathias Liebe sei es gelungen, aus Lottomitteln 80 Parkas für alle Jugendwehren der Stadt anzuschaffen. Damit sei der Nachwuchs nun auch für kühlere Tage gut gerüstet.

Mit der Gruppenstafette eröffneten die Kinder und Jugendlichen dementsprechend den Stadtausscheid. Als erste trat das A-Jugend-Team Gießmannsdorf/Zieckau an. Seit April trainierten die sieben Mädchen und vier Jungen an jedem Montag für den Wettkampf.

Fee Köckritz war für das Knotenbinden zuständig. Mastwurf, Kreuzknoten und Zimmermannsschlag musste sie sekundenschnell und exakt binden. „Mit der Aufregung ist es doch einen Tick schwieriger. Aber alle waren richtig“, freute sich die Zieckauerin. Alle weiteren Aufgaben klappten ebenso, und sie belegten den ersten Platz in der Wertungsklasse wie auch in der Gruppenstafette Jugend B.

Im Löschangriff nass der Jugend A setzte sich die Jugendfeuerwehr Cahnsdorf/Kreblitz/Schollen durch, bei der Jugend B das Team aus Uckro. Bei den Frauen waren die Gastgeberinnen als einzige angetreten, und bei den Männern gewannen die Terpter vor Schlabendorf und Gießmannsdorf.

 In der Gruppenstafette Jugend A ging die Jugendfeuerwehr Gießmannsdorf/Zieckau als erste an den Start. Kräftig angefeuert von den Zuschauern gaben auch Mira Ines Peukert und Brenda Schliebner (v.l.) ihr Bestes.
In der Gruppenstafette Jugend A ging die Jugendfeuerwehr Gießmannsdorf/Zieckau als erste an den Start. Kräftig angefeuert von den Zuschauern gaben auch Mira Ines Peukert und Brenda Schliebner (v.l.) ihr Bestes. FOTO: Birgit Keilbach