Auch wenn das Landschaftsbild auf den LMBV-Kippenflächen des ehemaligen Tagebaues Schlabendorf-Süd ein idyllisches Naturbild vermittelt, so bestehen dort nicht sichtbare Gefahren. Es kam im gesperrten Tagebaugelände in den zurückliegenden Jahren immer wieder zu unerwarteten Bodenbewegungen und Grundbrüchen größeren Ausmaßes.
Aufgrund des sehr hohen geotechnischen Gefährdungspotentials ist die gesamte Kippenfläche nach wie vor als Sperrgebiet ausgewiesen, was ein Betretungsverbot für die Öffentlichkeit bedeutet. Denn es kann jederzeit zu Bodenbewegungen kommen, die lebensgefährlich werden können. Nur besonders eingewiesene Personen dürfen bei absoluter Notwendigkeit und unter größtmöglichen Sicherheitsanforderungen das Areal betreten. Die Sperrbereichsgrenze ist auf der gesamten Länge durch eine regelmäßige Beschilderung „Sperrbereich – Betreten verboten – Lebensgefahr“ für jedermann kenntlich gemacht.

Wanninchen

LMBV sichert Kippenbereich mit Zäunen

Trotz der Hinweisschilder wird der Sperrbereich – laut LMBV mit steigender Tendenz – durch unbefugte Personen betreten und befahren. Zwischen dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) und der LMBV mbH wurde daraufhin vereinbart, die Zuwegungen in den Sperrbereich zusätzlich mittels Zäunen und Verwallungen abzusperren. Aufgrund der bestehenden Gefährdungen weist die LMBV erneut darauf hin, die örtlichen Sperrschilder und Kennzeichnungen zu beachten und den Sperrbereich nicht zu betreten. Bis zum Abschluss der Sicherung der Kippenflächen bleibt das Betreten der Sperrbereiche ausdrücklich untersagt.