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Luckau
Rodung gestoppt: offene Fragen zum Parkkonzept

Luckau.

Die umfangreichen Rodungen und Verschnitte im Laga-Park beschäftigen weiter die Gemüter in der Stadt. Jörg Kirstein, Geschäftsführer der Laga-GmbH, hatte die Arbeiten mit einer dringend nötigen Bestandspflege begründet und auf ein Fachgutachten dazu verwiesen. Gartenbaufachleute bezeichneten gegenüber der RUNDSCHAU den Rückschnitt als in Teilen unsachgemäß und zu radikal. Stadtverordnete und Luckauer Bürger fürchten um den Bestand des Parkkonzeptes, wie es von Landschaftsplaner Heinz Eckebrecht zur Landesgartenschau 2000 entwickelt worden war. Auf die drängenden Fragen, wie es im Park weitergeht, sei die Laga-GmbH die Antwort noch immer schuldig, monierte Ursula Rothe (Die Linke) vor dem Hauptausschuss in dieser Woche. Der stellvertretende Bürgermeister und Stadtkämmerer Thomas Rohr verwies zur Beantwortung auf Laga-Chef Kirstein, der jedoch aus gesundheitlichen Gründen für längere Zeit ausfalle. Bis zu seiner Rückkehr kümmert sich Thomas Rohr vertretungsweise um die Belange der Laga-GmbH. Wie er sagte, habe er alle Leistungen im Park vorerst einstellen lassen. Auskunft dazu, wie die künftigen Vorstellungen für die Parkgestaltung aussehen, könne er nicht geben. „Ein Konzept dafür ist mir nicht bekannt“, so Thomas Rohr. Geduld ist offenbar nötig. Es werde voraussichtlich Ende März, Anfang April werden, bis der Laga-Chef wieder an Bord ist und sich erklären kann.