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| 17:45 Uhr

Infrastruktur
Richtkranz auf neuem Dahmer Rewe-Markt

 Am Dienstag ist per Kran die Richtkrone auf den neuen Rewe-Markt in Dahme gesetzt worden.
Am Dienstag ist per Kran die Richtkrone auf den neuen Rewe-Markt in Dahme gesetzt worden. FOTO: LR / Carmen Berg
Dahme. Eröffnung zum Weihnachtsgeschäft. Altbau wird anschließend zum Fachmarktzentrum.

Seit Tagen haben Passanten beobachtet, wie die Zimmerleute per Kran fünfeinhalb Tonnen schwere Dachbinder auf die Mauern des neuen Rewe-Marktes an der Luckauer Chaussee gesetzt haben. Am Dienstagnachmittag war es dann soweit: Zweieinhalb Monate nach dem ersten Spatenstich wurde Richtfest gefeiert. Der Neubau wächst an der Stelle des alten Plus-Marktes quasi im rechten Winkel zu einem bereits existierenden Rewe, wird aber mit 1850 Quadratmetern Verkaufsfläche deutlich größer als sein Vorgänger. In diesen ziehen Fachmärkte ein.

Der Bauherr, die OIB Projekt 22 GmbH&Co. KG aus dem bayrischen Königsbrunn, investiert nach eigenen Angaben am Standort rund neun Millionen Euro. „Wir nehmen das Richtfest zum Anlass, den Handwerkern Danke zu sagen“, so Geschäftsführer Klaus Off. Dem beauftragten Unternehmen Hoch- und Tiefbau Luckau (HTL) und seinen Partnern bescheinigte er „einen guten Job“. Zudem bedankte er sich für eine gute Zusammenarbeit mit dem Rathaus, das durch Amtsdirektor David Kaluza (parteilos) und Bürgermeister Thomas Willweber (FWG/CDU) vertreten war.

Dem Bauherren zufolge liegen die Arbeiten im Plan. Sie sollen im November abgeschlossen werden. Ziel sei es, dass die Leute ihre Weihnachtseinkäufe im Neubau tätigen können, so Klaus Off. Nahtlos folge dann die Umgestaltung des Altbaus zum Fachmarktzentrum. Ernstings Family wird mit einem Geschäft vor Ort bleiben. Als weitere Mieter sind die Handelsgruppen Kik und McGeiz sowie ein Döner-Imbis angekündigt. Mit dem Abschluss des Gesamtvorhabens rechnet der Bauherr im Sommer 2020.

Marktleiterin Mandy Lehmann und ihr Team freuen sich, wie sie am Rande des Richtfestes sagte, auf den Umzug und bessere Bedingungen für Kunden und Personal. Bürgermeister Thomas Willweber hob hervor, „dass das neue Ensemble ein Hingucker am Eingang zur Stadt sein wird“.

Frei gegeben und schmuck geworden ist außerdem die neue Schellstraße samt begleitendem Rad- und Gehweg, die im Zuge des Marktneubaus umverlegt werden musste.