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Radweg an der B 96 gestern freigegeben

Bürgermeister Harry Müller (r.) und Anwohner Christian Balke durchschneiden das Band für den neuen Radweg.
Bürgermeister Harry Müller (r.) und Anwohner Christian Balke durchschneiden das Band für den neuen Radweg. FOTO: Harald Friedrich
Luckau.. Gestern ist in Luckau der neue Radweg an der B 96 von der Kreuzung Berliner Straße/Nordspange bis zur Brücke der Ortsumgehung freigegeben worden. „Nach und nach gelingt es, die Stadt aus ihrem Halbinsel-Dasein zu erlösen“ , sagte Bürgermeister Harry Müller. Carmen Berg

Gemeinsam mit Anwohner Christian Balke aus Wierigsdorf durchschnitt er das Band.
Den Flächeneigentümern am Weg galt ein besonderer Dank des Bürgermeisters sowie des Luckauer Bauamtsleiters Fritz Frenzel. Für den Bau hatten etwa 2200 Quadratmeter privater Grund und Boden mit städtischen Flächen getauscht oder verkauft werden müssen. Die Eigentümer an der B 96 hatten sich während einer Zusammenkunft im Oktober damit einverstanden erklärt (die RUNDSCHAU berichtete).
Am 6. November hatte laut Bauamtsleiter Fritz Frenzel die Errichtung der 550 Meter langen und zwei Meter breiten Verbindung begonnen. „Von der Kreuzung bis zur BHG ist der Radweg gepflastert worden, die restlichen 270 Meter bis zur Brücke wurden asphaltiert“ , erklärte Klaus Böge vom Bauunternehmen Matthäi. Probleme habe es nicht gegeben. Insbesondere der Wettergott sei den Bauleuten hold gewesen, so Böge. Wie Fritz Frenzel anfügte, wurden als Ausgleich für den Eingriff in die Landschaft 25 Winterlinden an der Strecke gepflanzt.
Auf rund 110 000 Euro beläuft sich laut Bauamtschef die Gesamtinvestition. 75 Prozent davon werden über Fördermittel finanziert, sagte er. Das sei möglich, weil beim Ausbau der Straße Am Anger Geld gespart werden konnte.
Wie Harry Müller erklärte, ist der Luckauer Radweg die Voraussetzung dafür, dass die Trasse später in Richtung Wierigsdorf und Gießmannsdorf verlängert werden kann. Für diese Abschnitte hat der Landesbetrieb für Straßenwesen Wünsdorf die Trägerschaft. „Wir hoffen, dass es im Jahr 2007 mit dem Bauvorhaben weitergeht“ , sagte Bauamtsleiter Frenzel. „Das liegt auch den Bürgern der benachbarten Dörfer an der B 96 sehr am Herzen“ , bekräftigte Christian Balke. Mit dem Weg erhöhe sich nicht nur die Sicherheit für Radfahrer an der Bundesstraße. Er ermögliche in der Perspektive zudem die Anbindung an den Dahme-Radwanderweg sowie an die Fläming-Skate.
„Plansilvester“ nannte Fritz Frenzel die pünktliche Bauübergabe wenige Tage vor Weihnachten. Als sichtbares Zeichen der Freude schickte er einige Böllerschüsse gen Himmel.