Späte war mit dem Team der Außenwohngruppe beim Fußballturnier im Wohnpark der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Glienig dabei.
"Kein wirklich ernster Sport, sondern vielmehr Spaß und Unterhaltung", sagt Beschäftigungstherapeutin Renate Kuhnke. "Wir wollten ein wenig Weltmeisterschaftsstimmung nach Glienig holen." Aus verschiedenen Bereichen des Wohnparks waren Bewohner an das kleine Spielfeld auf der Wiese gekommen, um die Mannschaften anzufeuern. Ausgestattet mit Rasseln und Fähnchen, dazu die deutsche Flagge auf die Wange gemalt, sorgten sie für anständig Stimmung.
Kuhnke und Awo-Mitarbeiterin Ines Rahtz hatten die Idee für das Turnier, an dem sich sechs Mannschaften beteiligten: Fünf Teams der Awo - darunter die "Allstars" mit Geschäftsführer Wolfgang Luplow - Azubis, Bewohner, Betreuer und Kinder aus dem weißrussischen Tschernobyl.
Die Gäste hatten schon zu Beginn für internationales Flair gesorgt und bei der feierlichen Eröffnung ihre Nationalhymne gesungen. Betreuerin Katrin Missal hatte zuvor ein Feuer entfacht, um den olympischen Geist des Dabeiseins zu symbolisieren.
"Unser Fußballturnier hat auch Bewohner in Bewegung gebracht, die sich sonst eher weniger bewegen", sagte Ines Rahtz. Offensichtlich habe König Fußball die Leidenschaft in ihnen geweckt.
Vielleicht war es aber auch der goldene Pokal, der die Teilnehmer motiviert hatte. Gewonnen hat den Pott "Procon" aus Jänickendorf. Die jungen Männer gewannen vor den "Allstars", "Empor Krummbein" aus Kemlitz, Belarus, den Azubis 06 sowie dem SV Glienig.