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| 01:08 Uhr

Preis und zeitlicher Rahmen eingehalten

Gersdorf.. Die Sperrung zwischen Gersdorf, im Amt Golßener Land, und der Bundesstraße 115 ist aufgehoben. Gestern konnte der Ersatzneubau über den Kaulschgraben abgenommen werden. Das Ergebnis einer Brückenprüfung hatte den Neubau nötig gemacht. Andreas Staindl

Die alte Brücke war zuvor auf fünf Tonnen begrenzt worden. Jetzt sei sie bis zu 60 Tonnen belastbar. Besonders landwirtschaftliche Fahrzeuge nutzen das Bauwerk, zudem der innerörtliche Verkehr.
110 000 Euro investierte der Landkreis Dahme-Spreewald als Baulastträger in den Ersatzneubau. Die Forster Straßen- und Tiefbau GmbH übernahm den Auftrag. Deren Bauleiter sprach vor Baubeginn im März dieses Jahres von einem Kampfpreis. Der kreisliche Bauamtschef Siegfried Rieck hoffte dennoch auf eine solide Bauausführung. Er wurde nicht enttäuscht. „Die Forster Baufirma hat sehr gute Arbeit abgeliefert und ihre Aufgabe voll erfüllt“ , lobte Projektant Peter Höhne bei der Abnahme. Die Firma habe damit das Vertrauen gerechtfertigt und den vereinbarten Preis eingehalten. Dies sei längst nicht immer der Fall.
Die Bauarbeiten erfolgten bei Vollsperrung. Mit dem Brückenbau wurde auch ein Otterngang geschaffen. Er befindet sich unter dem Bauwerk, seitlich des Grabens. Die Feldabfahrten an der Brücke wurden ebenfalls der Straße angepasst.
Das Brückengeländer soll in etwa vier Wochen noch einen grünen Anstrich erhalten. Der Ersatzneubau war nach eigenen Angaben für die Baufirma keine große Herausforderung. Einziges Problem seien mehrere Diebstähle von Diesel und Zerstörungen gewesen, etwa am Bauwagen. Dies habe man laut Bauleiter in solch einem Ausmaß noch nicht erlebt.
Mit Fertigstellung der Brücke über den Kaulschgraben blieb die Forster Straßen- und Tiefbau GmbH in etwa im zeitlichen Rahmen.