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Posaunenchor Gießmannsdorf musiziert für die Orgel

Gießmannsdorf.. Am Sonntag ist die kleine Kirche in Gießmannsdorf ab 14.30 Uhr Veranstaltungsort für ein Konzert, dessen Erlös in den Fonds für die restaurationsbedürftige Orgel eingeht. Gudrun Driesen

Der Posaunenchor Gießmannsdorf werde Stücke aus seiner Arbeit vorstellen, kündigt Kantor Joachim Klebe (56) an. Unterstützt würden die Posaunisten durch den Frauenchor Kasel-Golzig. Kantor Klebe wird auch auf der notdürftig reparierten Orgel spielen. Anschließend soll das etwa einstündige Konzert bei Kaffee und Kuchen ausklingen.
Das Repertoire des Posaunenchores umfasse moderne und klassische Literatur der Kirchenmusik, so Kantor Klebe. In den vergangenen zehn Jahren sei eine Fülle an neuer Literatur für Bläser erschienen, die auch Abstecher zum Gospel und zum Jazz zuließen. Einen Querschnitt aus verschiedenen Bereichen werde der Posaunenchor am Sonntag zu Gehör bringen, so Klebe.
Durch das Gemeindefest wollen die Akteure auf die kulturellen Schätze der Kirche aufmerksam machen. "Es sind noch viele 1000 Euro nötig, bis diese wundervolle Orgel wieder restauriert ist", so der Kantor.
Der Posaunenchor kann auf eine über 40-jährige Geschichte zurückblicken und war von Pfarrer Helmut Wolf gegründet worden. Heute zählt der Chor zwölf Mitglieder und wird seit 1997 vom Kreisposaunenwart Joachim Klebe geleitet. Schon mit 13 Jahren begeisterten ihn die Instrumente Orgel und Posaune. "Ich bin immer dabeigeblieben und habe mich nach meiner Zeit als Lehrer für Musik und Deutsch in den Dienst der Kirche gestellt. Ab dem Jahr 1977 habe ich Kirchenmusik in Halle studiert", erklärt Klebe. Seit 1980 sei er Kantor und kam im Jahr 1993 nach Luckau.
Seit seinem 14. Lebensjahr ist auch Wilfried Golze aus Wierigsdorf Mitglied im Posaunenchor und spielt die Zugposaune. "Musik ist mein Hobby, macht viel Spaß und ist für mich ein Ausgleich zur Arbeit", erzählt der Zimmerermeister. Klebe habe den Chor vorangebracht und auch schwierige Stücke der Kirchenmusik einstudiert, erklärt Golze.