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| 01:02 Uhr

Polizei warnt vor Türgeschäften

Lübben.. Die Polizei warnt dieser Tage vor Personen, die an der Haustür Geschäfte abwickeln wollen oder nach Geld fragen. Die Lübbenerin Nadin Wilke hat solch einen Besuch gerade hinter sich, wie sie gegenüber der RUNDSCHAU erzählt.

Nach ihrer Aussage ist eine Gruppe junger Leute unterwegs, die an der Tür klingeln und nach längerer Vorgeschichte Geld verlangen. Bei ihr, sagt sie, haben die Leute angegeben, eine Umfrage für die Gebühreneinzugszentrale zu machen. In Langengrassau, bei ihrem Großvater, erzählt Nadin Wilke, hätten sie als Umfrage-Auftraggeber „das Fernsehen“ angegeben.
Wie die Lübbenerin erzählt, hat das Gespräch bei ihr mit Fragen nach bevorzugten Fernsehsendern und Programmen begonnen. Danach sei der jungen Mann, sagt sie, auf den Kern seines Anliegens gekommen: Ob sie ihm nicht zwei Euro geben könne. „Wenn ich die übrig hätte, habe ich ihm gesagt“ , so Nadin Wilke, „bekommen meine Kinder etwas dafür.“
Ähnlich sei es ihrem Großvater in Langengrassau gegangen. Auch er sei von einem jungen Mann besucht worden. Der wollte zum Gesprächsende, dass für ihn ein Dauerauftrag über monatlich 2,50 Euro eingerichtet werde, behauptet Nadin Wilke. Er sei ziemlich dreist geworden, um die Kontodaten zu erhalten, schildert sie die Erlebnisse, die ihr Großvater ihr erzählt hat. Geld sei keines geflossen, sagt die Lübbenerin.
Ihr Großvater habe sich das Kennzeichen eines Borkener Wagens notiert, mit dem die jungen Männer abgeholt worden seien.
Polizei-Pressesprecher Lothar Walter sagte gestern, dass es seitens der Wachen im Landkreis und auch beim Landeskriminalamt keine Erkenntnisse darüber gegeben, dass kriminelle Handlungen vorliegen. Doch er warnt davor, Fremde ins Haus zu lassen oder Bankdaten herauszugeben. (km)