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Politikverdruss am Beispiel Zützen

Weit aus dem Fenster gelehnt hat sich die Golßener SPD in der vergangenen Woche. Mit ihrer Ankündigung, dass durch den Beginn des Ausschreibungsverfahrens für den Radweg einer Fertigstellung Ende 2017 nichts mehr im Wege stehe, verbreitete sie voreilig Hoffnung. Daniel Friedrich

Die Nachricht wirkt im Nachhinein wie eine Beruhigungspille, deren Wirkung nun plötzlich verpuffte.

Es zeigt sich: So etwas kann schnell nach hinten losgehen. Denn die neuerliche Verzögerung könnte weitere, verständlicherweise verärgerte Zützener in die Arme von "Zukunft Heimat" treiben. Einem Verein, der im Kern rechtspopulistische Thesen vertritt und der gegen die Politik der aus seiner Sicht "etablierten Parteien" hetzt.