Zwei „alte Hasen“ werden für weitere sechs Jahre die Geschicke der Luckauer Feuerwehr leiten. Die Stadtverordnetenversammlung hat bei ihrer jüngsten Sitzung Gerd Walter erneut zum Stadtwehrführer bestellt. Der Luckauer bekleidet dieses Amt bereits seit zwölf Jahren. Von den Vertretern der Ortswehren war ihm zuvor erneut das Vertrauen ausgesprochen worden. Zudem gab es keinen weiteren Bewerber um die Spitzenposition bei der Luckauer Feuerwehr.
Zum stellvertretenden Stadtwehrführer bestellten die Stadtverordneten Christian Schmidt aus dem Gemeindeteil Schollen, für den es in dieser Funktion ebenfalls die dritte Amtszeit ist.

Generationswechsel in den Luckauer Ortswehren

Um den Vizeposten gab es laut Unterlagen zur Beschlussvorlage mit dem 29-jährigen Luckauer Sebastian Pietrzok einen Mitbewerber. Zu beiden Kameraden, so war zu entnehmen, hatten sich die Ortswehren positiv geäußert. Für den Amtsinhaber spreche langjährige Aktivität und Erfahrung, für den Mitbewerber besonders auch die Zugehörigkeit zur jüngeren Generation, die den Generationswechsel in den Ortswehren widerspiegele.
Von der Möglichkeit, zwei Stellvertreter zu benennen, macht Luckau keinen Gebrauch. Als Grund werden schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit mit einer klaren Rollen- und Kompetenzverteilung genannt, was zu Konflikten und letztlich zur Abschaffung der Splittung geführt habe. Die Stadt empfahl aus diesem Grund die Benennung nur eines Stellvertreters. Sowohl Gerd Walter wie auch Christian Schmidt beriefen die Stadtverordneten einstimmig in ihre Ämter.
Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos) würdigte beide als „kompetente Führungspersönlichkeiten, die seit Jahren sehr viel Freizeit für das Gemeinwesen opfern“. Dafür dankte er ihnen.