Die Schäden in den Wäldern und an den Bäumen sind mittlerweile mehr als deutlich. Bäume sterben ab, die Pflanzen sind angreifbarer für Schädlinge. Doch was tun, um die heimischen Wälder zu erhalten? Darüber möchte die Oberförsterei Luckau informieren. Sie lädt in diesem Zusammenhang im Rahmen der Deutschen Waldtage 2020 zu einer Exkursion ein.

Luckauer Wald leidet unter der Trockenheit

Im Mittelpunkt der Veranstaltung soll die Frage stehen: „Wie entsteht ein klimastabiler Mischwald? In einer rund zweistündigen Waldwanderung im Waldgebiet der Rochauer Heide erfahren die Teilnehmer die Zusammenhänge des Ökosystems. Die vergangenen Jahre waren in der regel zu trocken und zu warm. Darunter leidet der Wald. Überall sind vertrocknete und rotbraune Bäume zu entdecken, zum Teil sogar in größeren Beständen.
Baumarten, die weniger hitzeresistent sind, könnten so aus den heimischen Wäldern bald komplett verschwinden. Klimaempfindliche Nadelwälder sollten daher in widerstandsfähigere Mischwälder umgebaut werden. Mit der Erhöhung der Baumvielfalt werden besonders Kiefernreinbestände weniger anfällig für Schädlinge und extremeren Witterungsbedingungen.
Was dafür erforderlich ist, erläutert die Oberförsterei Luckau in einer geführten Waldexkursion in der Nähe von Neusorgefeld am 18. September. Los geht es um 17 Uhr. Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 03544 557300 oder per E-Mail an obf.luckau@lfb.brandenburg.de.