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Neuer Gehweg an der B 102 in Uckro ist freigegeben

Bürgermeister Gerald Lehmann, Werner Thinius und Ortsvorsteher Jörg Krüger (v.l.) geben am späten Freitagnachmittag den neuen Gehweg in Uckro, den auch Radler nutzen dürfen, frei.
Bürgermeister Gerald Lehmann, Werner Thinius und Ortsvorsteher Jörg Krüger (v.l.) geben am späten Freitagnachmittag den neuen Gehweg in Uckro, den auch Radler nutzen dürfen, frei. FOTO: be
Uckro. Das Warten für die Bürger hat ein Ende. Die Trasse bringt größere Sicherheit für Klein und Groß an der stark befahrenen Bundesstraße. Carmen Berg

Mit flottem Scherenschnitt geht in Nutzung, worauf die Uckroer lange warten mussten: der neue Gehweg an der Bundesstraße 102 in ihrem Dorf, den auch Radfahrer nutzen dürfen. Einwohner und Vertreter beteiligter Firmen verfolgen am späten Freitagnachmittag, wie Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos), Ortsvorsteher Jörg Krüger sowie Werner Thinius, der sich ehrenamtlich um so manche Belange am Bau vor Ort gekümmert hatte, das rot-weiße Band durchtrennen.

Der neue Gehweg ist 400 Meter lang. Die Arbeiten begannen Ende März mit der Elektroverkabelung. Die geplante dreimonatige Bauzeit verzögerte sich um rund acht Wochen. Der Bürgermeister dankt den Uckroern für ihre Geduld und den Grundstückseigentümern, die durch den Verkauf von Flächen an die Stadt den Bau erst möglich machten. Der Verzug sei vor allem durch das entstanden, das unter der Erde liegt. Manche Leitung sei nicht dort gewesen, wo sie hätte sein sollen, sagt Gerald Lehmann.

Ortsvorsteher Krüger kann sich nicht mehr so genau erinnern, wie viele Jahre das Warten gedauert hat. "Der Weg war schon Thema im Ortsbeirat, als Kinder, die heute aufs Gymnasium gehen, gerade mal eingeschult wurden", erzählt er. Jörg Krüger ist erleichtert, dass an der stark befahrenen Bundesstraße Kinder jetzt sicher zur Kita und zum Schulbus kommen und auch der Bahnhof gefahrlos erreichbar ist.

Die Gesamtkosten beziffert Bürgermeister Gerald Lehmann auf 175 000 Euro. Der Anteil der Stadt wird zu 90 Prozent aus dem Topf für finanzschwache Kommunen gefördert. Das Geld floss unter anderem, weil Barrieren beseitigt wurden und es jetzt zudem energieeffiziente Lampen gibt. Wunsch der Uckroer für die Zukunft bleibt die Anbindung an den Radweg von Zöllmersdorf nach Luckau. Die Verantwortung liege beim Bund, sagt Gerald Lehmann. Aber nach dem Radweg Luckau-Duben, der oberste Priorität habe, stehe auch dieses Teilstück bei den Luckauer Bemühungen weit oben, verspricht er.