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Neue Pläne für "Am Eßfeld”

Gießmannsdorf. Der Bebauungsplan für die noch unbebaute Fläche in der Gießmannsdorfer Wohnsiedlung "Am Eßfeld" soll geändert werden. Darüber hat das Bauamt der Stadt Luckau am Montagabend bei der Einwohnerversammlung informiert. Daniel Friedrich

Konkret geht es um zwei private Grundstücke am Ortseingang entlang der Bundesstraße 96. Die insgesamt 1,5 Hektar große Fläche ist bisher als Mischgebiet und eingeschränktes Gewerbegebiet im Bebauungsplan von 1999 ausgeschrieben. Dort müssten demnach auch Gewerbebetriebe angesiedelt sein.

Allerdings gibt es bisher kein Interesse von Firmen, sich an dieser Stelle niederzulassen - im Gegensatz zu zahlreichen privaten Bauanfragen, teilte die Verwaltung mit. Deshalb hätten der Grundstückseigentümer und der Ortsbeirat angeregt, das Grundstück in ein reines Wohnbauland umzuwandeln. Derzeit liefen Verhandlungen zwischen Eigentümer und Stadtverwaltung Luckau, so Stadtplaner Lutz Borner: "Nach jetzigem Entwurf könnten auf der freien Fläche zwölf Baugrundstücke entstehen. Wir rechnen damit, dass 2018 das Baurecht vorliegt." Ein Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplans existiert bereits. Nun können sich Träger öffentlicher Belange und Bürger einbringen, deren Interessen dann abgewogen werden müssen. Auch die Stadtverordnetenversammlung Luckau muss der Änderung noch zustimmen, bevor sie in Kraft treten kann.

In diesem Zusammenhang diskutierten die Einwohner auch eine mögliche Versetzung des Ortseingangsschildes an der B 96 in Richtung Luckau. Zuständig für einen solchen Schritt sei laut Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos) das Straßenverkehrsamt des Landkreises Dahme-Spreewald. "Da es aber noch keine Bebauung direkt an der Straße gibt, habe ich wenig Hoffnung, dass die Ortstafel versetzt wird", gab der Bürgermeister zu bedenken. Noch keine Bewegung gibt es derweil bei der Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung an der Kreuzung Lindenallee/B 96.